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Innovativ, aber mittellos Deutsche Biotechs können mehr

Biotech-Konzerne in Deutschland feiern in letzter Zeit viele Erfolge. Doch die Branche beschränkt sich größtenteils auf ihre Rolle als Zulieferer. Die entscheidende Problem ist das liebe Geld. Eine Analyse.
09.11.2016 - 12:22 Uhr
Das deutsche Biotech-Unternehmen verkauft seine Produkte lieber an große Pharmakonzerne, statt sie selbst zu vermarkten. Quelle: Imago
Antikörper von Morphosys

Das deutsche Biotech-Unternehmen verkauft seine Produkte lieber an große Pharmakonzerne, statt sie selbst zu vermarkten.

(Foto: Imago)

Deutsche Biotechfirmen konnten in diesem Jahr mit einigen hübschen Erfolgen aufwarten. Ein Molekül aus den Labors der Münchener Firma Morphosys etwa zeigte vor kurzem sehr gute Resultate in Tests gegen Schuppenflechte, ein Wirkstoff der Wuppertaler Aicuris überzeugte in einer großen klinischen Studie gegen gefährliche Virusinfektionen. Die Mainzer Biontech gewann den US-Biotechpionier Genentech, eine Tochter des Pharmariesen Roche, als finanzstarken Partner für ihr revolutionäres Therapiekonzept im Bereich der Krebsbehandlung. Das Schwesterunternehmen Ganymed wiederum überzeugte mit starken Daten für ein potenzielles Darmkrebsmittel. So vielversprechend waren die Resultate, dass der japanische Pharmakonzern Astellas bereit ist, bis zu 1,3 Milliarden Euro zu zahlen, um die kleine Mainzer Firma komplett zu kaufen.

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