Inside: Dow Chemical Wohin mit dem Geld?

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Demgegenüber hatte Dow als einer der wenigen westlichen Chemiekonzerne auch in dieser Phase noch die Expansion in der schwankungsanfälligen Petrochemie vorangetrieben, etwa durch die Übernahme von Union Carbide Ende der 90er Jahre oder durch große Joint Ventures mit arabischen Partnern, darunter das erst 2007 vereinbarte 20-Milliarden-Dollar-Projekt mit Saudi Aramco.

Bei seinem Schwenk in Richtung Spezialchemie kämpft Liveris nun mit dem Umstand, dass viele interessante Objekte entweder schon vergeben sind oder sich auf einem Bewertungsniveau bewegen, das für rentable Übernahmen wenig Raum lässt.

Zukäufe dürften sich für Dow letztlich nur dort rechnen, wo man umfangreiche Synergien mit eigenen Sparten realisieren kann. Das ist weder für eine Kombination mit einem der hoch bewerteten Gase-Hersteller zu sehen noch für viele andere Spezialchemiefirmen.

Zusätzliche Liquidität freizuschaufeln war so gesehen der einfachere Teil der Aufgabe. Viel schwieriger wird es, das Geld wieder auszugeben. Vielleicht ist den Dow-Aktionären am Ende besser damit gedient, wenn Liveris seinen Worten gar keine großen Taten folgen lässt.

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