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Insolventer Solarbauer Q-Cells-Eigner will weniger Stellen streichen

Beim insolventen Solarkonzern Q-Cells müssen nach der Übernahme durch die südkoreanische Hanwha-Gruppe weniger Mitarbeiter um ihren Job fürchten als bislang gedacht. Nur knapp 200 Angestellte sollen gekündigt werden.
14.09.2012 - 16:55 Uhr Kommentieren
Etwa 200 Q-Cells-Mitarbeiter müssen gehen. Quelle: dpa

Etwa 200 Q-Cells-Mitarbeiter müssen gehen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Beim Solarkonzern Q-Cells werden nach seiner Übernahme durch die südkoreanische Hanwha-Gruppe weniger Arbeitsplätze als zunächst befürchtet abgebaut. Hanwha wolle über 1300 Q-Cells-Mitarbeiter übernehmen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Ende August war noch von nur rund 1250 Menschen die Rede gewesen. Damit werden nun insgesamt 199 Q-Cells-Beschäftigte gekündigt. Betriebsrat und Insolvenzverwalter haben sich für diese auf einen Sozialplan geeinigt. Der Vereinbarung zufolge können sie in eine Transfergesellschaft wechseln oder eine Abfindung erhalten.

Q-Cells hatte im April Insolvenz angemeldet. Ende August hatten die Gläubiger dann der südkoreanischen Hanwha-Gruppe den Zuschlag für das ostdeutsche Unternehmen gegeben.

Die mit Milliarden geförderte deutsche Solarbranche hat in den vergangenen Monaten infolge des erbitterten Preiskampfes mit den asiatischen Wettbewerben einen beispiellosen Niedergang erlebt. Rote Zahlen und Pleiten sind mittlerweile fast schon an der Tagesordnung.

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    Die größten Solarzellenhersteller der Welt
    Bilanz Solarworld
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    Platz 20 - Solarworld

    Das deutsche Unternehmen Solarworld hat ein Horrorjahr hinter sich und ist nur noch auf Rang 20 der Welt. Der Bonner Solarmodulehersteller produzierte im vergangenen Jahr 525 Megawatt an Leistung. 2007 war Solarworld noch auf Platz sieben des weltweiten Rankings.

    (Foto: dpa)
    Kyocera-Produktionswerk Shilong
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    Platz 18 - Kyocera

    Der japanische Hersteller Kyocera findet sich nur auf Platz 18 des Rankings wieder. Im vergangenen Jahr lag die Produktion bei 660 Megawatt. 2010 waren es nur zehn Megawatt weniger. 2007 war Kyocera noch der viertgrößte Solarzellenhersteller der Welt.

    (Foto: dpa)
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    Platz 16 -Sharp

    Sharp ist ein Verlierer der letzten Jahre. Das japanische Unternehmen war früher die Nummer zwei. 2011 kommt Sharp nur noch auf Rang 16 der Rangliste. Die Japaner produzierten im vergangenen Jahr 725 Megawatt. 2010 waren es noch 910 Megawatt.

    (Foto: AFP)
    q-cells Hauptgebäude Zentrale
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    Platz 13 - Q-Cells

    Der deutsche Hersteller Q-Cells war früher Weltmarktfrüher. Mittlerweile ist das Unternehmen auf Rang 13 abgerutscht. Am 3. April 2012 hat der Hersteller aus Bitterfeld-Wolfen Insolvenz angemeldet. Im vergangenen Jahr produzierte Q-Cells Zellen mit einer Leistung von 790 Megawatt. Im Jahr 2010 waren es noch 1014 Megawatt.

    (Foto: pr)
    huGO-BildID: 23784210 This photo taken on September 22, 2011 shows people visiting the Taiyangshan solar panel field in northern China's Ningxia regi
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    Platz 6 - Motech

    Motech aus Taiwan ist auf dem sechsten Platz der größten Solarzellenhersteller. Mit 1010 Megawatt produzierte Motech knapp sieben Prozent mehr als im Jahr 2010 (945 Megawatt).

    (Foto: AFP)
    China US Solar Dispute
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    Platz 5 - Trina

    Trina ist der fünftgrößte Solarzellenhersteller. Die Produktion der Chinesen nahm gegenüber dem Vorjahr um knapp 48 Prozent zu. Trina produzierte im Jahr 2011 1550 Megawatt Leistung.

    (Foto: dapd)
    China Solar City
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    Platz 4 - Yingli

    Den vierten Platz nimmt der Hersteller Yingli aus China ein. Mit 1604 Megawatt produzierte Yingli 2011 rund 51 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr (1060 Megawatt).

    (Foto: dapd)
    • rtr
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