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Interims-Chef Opel-Mitarbeiter sollen sich mehr anstrengen

Von Stellenabbau bis Strategie: Nach dem überraschenden Abschied von Opel-Vorstand Stracke sind viele Fragen offen. Interims-Chef Girsky hat sich nun per E-Mail an die Opelaner gewendet - mit Forderungen.
14.07.2012 - 01:06 Uhr 3 Kommentare
Für die Opel-Belegschaft hat der Interims-Chef eine Botschaft. Quelle: dpa

Für die Opel-Belegschaft hat der Interims-Chef eine Botschaft.

(Foto: dpa)

Berlin Opel-Interimschef Stephen Girsky hat nach „Bild“-Informationen Änderungen an der Unternehmensstrategie angekündigt und zusätzliche Anstrengungen von den Mitarbeitern verlangt.

„Unsere erfolgreiche Revitalisierung erfordert von uns allen die Bereitschaft, das Geschäft anders zu machen als bisher und dabei schnell zu handeln. Jeder Einzelne von uns ist verantwortlich für die Ergebnisse“, schrieb Girsky in einer E-Mail an die Opelaner, wie die Zeitung berichtet.

Demnach betont Girsky, dass der eingeschlagene Sanierungskurs auf jeden Fall weitergeht: Die „dringenden Arbeiten zur Wiederherstellung einer nachhaltigen Profitabilität bei Opel/Vauxhall und GM in Europa“ würden „ohne Unterbrechung“ fortgesetzt.

Der überraschende Abschied von Opel-Vorstandschef Karl Friedrich Stracke hat beim angeschlagenen Autobauer neue Ängste vor einem Kahlschlag geschürt. Insider sind überzeugt, dass die US-Mutter General Motors (GM) einen Nachfolger inthronisieren wird, der härter durchgreift.

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    Nach Informationen von „Bild“ wird der Aufsichtsrat von Opel kommenden Dienstag zu einer Sondersitzung zusammentreffen.

    • dpa
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    3 Kommentare zu "Interims-Chef: Opel-Mitarbeiter sollen sich mehr anstrengen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Opel verkauft künftig seine Produkte in Übersee. Das verdrängt den anderen GM-Mist und dann ist GM ein deutscher Hersteller. Das GM-Management hat Angst. Schlechtes Management.

    • a fish is getting rotten from the head on.
      Mit Unternehmen ist es genauso.

    • genau die sind alle nur faul und es liegt auch nicht dran das man opel nicht auf andere Märkte läst

      Internationale Verträge sorgen dafür, dass Amerikaner deutsche Firmen erwerben und die Gewinne in die USA verbringen dürfen. Opel hat so nie einen Pfennig oder Cent Steuern in Deutschland gezahlt, da die Gewinne stets an GM in den USA abgeführt wurden. Die GM-Verluste wurden aber nach Deutschland ausgelagert und hier von der Steuer abgesetzt, so dass die deutsche Steuerzahler bereits Milliarden an GM gezahlt haben.

      das nur so am Rande

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