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Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Indische Ingenieure greifen Airbus unter die Flügel

Satyam Computer Services zeigt auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin erstmals, dass der indische IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Hyderabad auch in Projekten der Luftfahrt engagiert ist. Kunde ist Airbus. Auch andere indische Unternehmen tummeln sich nach Informationen von Handelsblatt.com auf dem Markt.
  • Rudi Kulzer, Handelsblatt

BERLIN. Nach Angaben von Satyam-Manager Laurent Ducom, der als Vice President für die Bereiche Luftfahrt und Verteidungstechnik verantwortlich ist, unterstützt Satyam den Airbus-Standort Hamburg mit Aufgaben wie den Entwurf von Kabelbäumen und Flügel-Spoilern sowie dem Aufbau von Testsystemen und anderen Engineering-Dienstleistungen. In diesem Zusammenhang setzt Satyam derzeit etwa für Airbus 150 Ingenieure im bedeutenden Projekt A380 ein.

Als Gründe für den verstärkten Einsatz in der Luftfahrtindustrie nannte Ducom in einem Gespräch mit dem Handelsblatt zwei Entwicklungen. So habe sich einerseits der Lebenszyklus in der Luftfahrtindustrie in den vergangenen Jahren rapide verkürzt: Neue Produkte müssen weitaus schneller entwickelt und produziert werden, um den Anforderungen des Marktes noch gerecht werden zu können. Darüber hinaus sei Indien wie China ein enormer Zukunftsmarkt für die Luftahrtindustrie. Beide Länder wollen daher als Technikpartner ihre Dienste zur Verfügung stellen.

Neben Satyam – das Unternehmen nimmt unter den indischen Globaldienstleistern Platz vier ein – sind nach Angaben aus Branchenkreisen auch die Mitbewerber Wipro und Infosys, beide mit Hauptsitz in der IT-Hauptstadt Bangalore, in Projekten für Airbus engagiert.

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