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Premium Interview mit Brett Smith „Die Umweltbehörde will noch stärker aufpassen“

Die US-Justiz nimmt mit Fiat Chrysler den nächsten Autokonzern wegen der Manipulation von Abgaswerten ins Visier. Brett Smith vom CAR spricht über die Risiken der Klage und die Selbstsicherheit der US-Umweltbehörde EPA.
12.06.2017 - 06:13 Uhr
„Offensichtlich hat den Aufsichtsbehörden und dem Justizministerium nicht ausgereicht, was sie gesehen haben.“ Quelle: Center for Automotive Research
Brett Smith, Center for Automotive Research

„Offensichtlich hat den Aufsichtsbehörden und dem Justizministerium nicht ausgereicht, was sie gesehen haben.“

Fast wöchentlich trifft sich Brett Smith mit den Vertretern der US-Umweltbehörde EPA und hat großen Respekt vor ihnen. Als Co-Director des unabhängigen Automobil-Forschungsinstituts CAR (Center for Automotive Research) muss er wissen, was in der Branche passiert. Und das wird seit den Diesel-Skandalen stark von der EPA bestimmt. Smith kennt sich bis tief ins Detail mit den Technologien aus. Nach Volkswagen hat das US-Justizministerium unter Abstimmung mit der Umweltbehörde Epa auch Fiat-Chrysler verklagt. Damit sind nun auch amerikanische Diesel-Autos betroffen. Nach Ansicht von Smith könnte das teuer werden.   

Herr Smith, kam die Klage des Justizministeriums gegen Fiat Chrysler überraschend?
Ja, die Klage kam überraschend. Fiat hatte ja in diesen Monaten versucht, mit den Umweltbehörden zusammenzuarbeiten und sie zu überzeugen, dass sie die richtigen Schritte unternehmen.

Warum kam die Klage dann doch?
Offensichtlich hat den Aufsichtsbehörden und dem Justizministerium nicht ausgereicht, was sie gesehen haben.

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