Intralogistik-Konzern: Konecranes-Chef Rob Smith wechselt zu Kion
Mit rund 38.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von zuletzt knapp acht Milliarden Euro ist Kion europäischer Marktführer in der Herstellung von Gabelstaplern und Intralogistiktechnologie.
Foto: Max Brugger für HandelsblattDüsseldorf. Für einen gebürtigen US-Amerikaner blickt Rob Smith auf eine ziemlich lange Karriere in der europäischen Wirtschaft zurück. Nun schlägt der bisherige CEO des finnischen Kran- und Hebewerkzeugherstellers Konecranes in Deutschland ein neues Kapitel auf. Wie der Frankfurter Intralogistik-Konzern Kion am Montag mitteilte, übernimmt Smith ab 2022 dort den Posten des Vorstandsvorsitzenden für eine Vertragslaufzeit von drei Jahren. Damit folgt der 56-Jährige auf den langjährigen Vorstandschef Gordon Riske, der sein Amt im Januar ein halbes Jahr vor Vertragsende abgibt.
Laut der Mitteilung wird Riske dem MDax-Konzern für die restliche Laufzeit als Berater zur Verfügung stehen. „Ich danke Gordon Riske dafür, dass er sich aktiv an einem nahtlosen, langfristig angelegten Übergang nach 14 Jahren an der Spitze des Unternehmens beteiligt“, erklärte Aufsichtsratschef Michael Macht. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir einen profilierten globalen Topmanager aus der Investitionsgüterindustrie für Kion gewinnen konnten, der sich im Kapitalmarkt bewährt hat und sowohl M&A- als auch Digitalisierungserfahrung mitbringt.“