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Investmentbank Morgan Stanley greift Gutachten zu EnBW-Verkaufspreis an

Die Investmentbank Morgan Stanley stellt das Gutachten der baden-württembergischen Landesregierung zum EnBW-Deal Ende 2010 infrage. Die Analyse zum Verkaufspreis sei unvollständig und fehlerhaft.
10.10.2012 - 16:19 Uhr Kommentieren
Die Investmentbank Morgan Stanley hat scharfe Kritik an der Arbeit der baden-württembergischen Landesregierung im Zusammenhang mit der EnBW-Affäre geäußert. Quelle: dapd

Die Investmentbank Morgan Stanley hat scharfe Kritik an der Arbeit der baden-württembergischen Landesregierung im Zusammenhang mit der EnBW-Affäre geäußert.

(Foto: dapd)

Stuttgart Im Streit um die Höhe der von Baden-Württemberg beim EnBW-Deal Ende 2010 zu viel gezahlten Gelder bekommt die grün-rote Landesregierung in Stuttgart Gegenwind. So wehrt sich die Investmentbank Morgan Stanley gegen den Vorwurf, das damals von ihr beratene Land habe mindestens 834 Millionen Euro zu viel gezahlt.

In einem der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden internen Papier greift die Investmentbank eine vom Land in Auftrag gegebene Analyse der Wirtschaftsprüfer Warth & Klein an. Diese sei unvollständig und fehlerhaft, heißt es in dem am Mittwoch bekanntgewordenen Papier.

Die Prüfer von Warth & Klein waren zu dem Ergebnis gekommen, dass der Kaufpreis für die Anteile am Karlsruher Energiekonzern EnBW mit 4,7 Milliarden Euro um 834 Millionen Euro zu hoch war. Das Gutachten ist Basis für ein Schiedsverfahren in Paris, in dem das Land versucht, Geld vom Verkäufer der Anteile, dem französischen Staatskonzern EdF, zurückzubekommen.

Nach Auffassung von Morgan Stanley basiert die Analyse von Warth & Klein auf unvollständige Informationen und Erkenntnisquellen, die „darüber hinaus zum Teil beliebig und sachwidrig beschränkt“ worden seien. Zudem wird kritisiert, dass weder Warth & Klein noch die Regierung weitere Dokumente von der Investmentbank anforderten.

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    Dirk Notheis, seinerzeit Deutschland-Chef von Morgan Stanley, hatte den damaligen Regierungschef Stefan Mappus (CDU) als seinen Freund vor dem umstrittenen Kauf beraten. Der Staatsgerichtshof von Baden-Württemberg stufte den milliardenschweren Deal später als verfassungswidrig ein, da er am Landtag vorbei lief.

    • dpa
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