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Investoren-Klagen Musterprozess gegen VW verzögert sich bis Dezember

Investoren klagen auf Schadenersatz gegen Volkswagen, weil sie sich im Dieselskandal zu spät informiert fühlen. Doch der Prozess zieht sich.
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Investoren klagen gegen die Informationspolitik des Autokonzerns. Quelle: dpa
Volkswagen

Investoren klagen gegen die Informationspolitik des Autokonzerns.

(Foto: dpa)

Braunschweig Das milliardenschwere Musterverfahren von VW-Anlegern in der Dieselaffäre verzögert sich um mehrere Monate. Jeweils zwei geplante Termine für Oktober und November seien aufgehoben worden, teilte das Oberlandesgericht Braunschweig am Mittwoch mit. Als Grund werden umfangreiche Privatgutachten genannt, mit denen sich das Gericht und die jeweils andere Partei vor dem nächsten Termin beschäftigen müssten.

VW-Investoren fordern in dem Prozess nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMug) Schadenersatz in Milliardenhöhe für erlittene Kursverluste nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs. Die Richter müssen beurteilen, ob VW die eigenen Investoren rechtzeitig über die Affäre rund um millionenfachen Betrug mit manipulierten Dieselmotoren informiert hat. Die Vorzugsaktien des Unternehmens hatten zwischenzeitlich fast die Hälfte ihres Werts verloren.

Die Fortsetzung des seit mehr als einem Jahr laufenden Verfahrens ist jetzt für den 16. Dezember geplant. Dabei sollen Fragen zur Bilanzierung erörtert werden. Verhandelt wird aus Platzgründen in der Braunschweiger Stadthalle.

Mehr: Der Jurist Michael Heese kritisiert die Musterklage gegen VW. Dafür sieht er gute Chancen, dass den Klägern Schadensersatz zugesprochen wird.

  • dpa
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