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Investoren kritisieren VW „Die Corporate Governance muss komplett umgekrempelt werden“

VW hat mit dem milliardenschweren US-Vergleich einen dicken Brocken im Dieselskandal aus dem Weg geräumt. Doch Investoren üben Kritik an der Konzernführung. Vor allem die Boni-Zahlungen an die Vorstände stehen im Fokus.
12.01.2017 - 14:10 Uhr 1 Kommentar
Die Unternehmensführung von Volkswagen steht weiter in der Kritik. Quelle: Reuters
VW-Chef Matthias Müller

Die Unternehmensführung von Volkswagen steht weiter in der Kritik.

(Foto: Reuters)

Hamburg Nach dem milliardenschweren Vergleich zur Beilegung des Dieselskandals in den USA verlangen Investoren mehr Transparenz bei Volkswagen. Zudem sollten die Boni-Zahlungen an VW-Vorstände unter die Lupe genommen werden.

Die kommunale Pensionskasse KLP wünscht sich mehr wirklich unabhängige Akteure bei VW. Dadurch könne sich die Unternehmensführung ändern, zu der es einigen Bedarf gebe, erklärte Annie Bersagel, die für Anlageentscheidungen bei KLP in Norwegen zuständig ist, am Donnerstag.

Was bei den von den Ermittlern festgestellten Tatsachen am meisten beunruhige, sei das Muster der Täuschung bei VW. Auffallend seien sowohl die Entwicklung der Abschalteinrichtung und deren Perfektionierung als auch später die bewusste Behinderung der Ermittlungen. Bersagel sprach sich für eine Rückforderung von Bonuszahlungen an Manager aus, die in die Abgasmanipulation verwickelt seien.

Der britische Hedgefonds TCI machte sich unterdessen für hohe Hürden für Leistungszuschläge stark. Der Betriebsgewinn müsse bei mindestens 17 Milliarden Euro liegen, bevor der VW-Vorstand im Jahr 2017 irgendwelche Boni erhalte.

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    Volkswagen hatte nach einem Schuldeingeständnis am Mittwoch mit dem amerikanischen Justizministerium einen milliardenschweren Vergleich besiegelt, der Strafzahlungen von umgerechnet 4,1 Milliarden Euro vorsieht. Es ist die höchste Wiedergutmachung eines Autobauers in den USA. Insgesamt hat VW bislang 18,2 Milliarden Euro für die Aufarbeitung von Dieselgate zur Seite gelegt.

    Für die Abgasmanipulation verantwortlich gemacht werden Manager unterhalb des Konzernvorstands. Das Justizministerium klagte fünf weitere hochrangige Führungskräfte neben dem bereits inhaftierten früheren VW-Umweltmanager in den USA wegen Betruges an. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. „Wir werden die Verantwortlichen, die diese schädliche Verschwörung orchestriert haben, weiter verfolgen“, kündigte US-Justizministerin Loretta Lynch an.

    Investoren machen frühere Managementstrukturen mitverantwortlich
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    1 Kommentar zu "Investoren kritisieren VW: „Die Corporate Governance muss komplett umgekrempelt werden“"

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    • „Die Corporate Governance muss komplett umgekrempelt werden“

      Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube...

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