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Irische Pharmafirma Elan weht sich gegen Übernahme

Der irische Pharmakonzern Elan wehrt sich gegen die Übernahme durch die US-Investmentfirma Royalty Pharma und will seine Aktionäre mit höheren Aussschüttungen an sich binden. Es liegt ein 6,6 Milliarden Dollar Angebot vor.
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Garo Armen, Vorsitzender von Elan, will seine Aktionäre mit hohen Dividenden an sein Unternehmen binden. Quelle: Reuters

Garo Armen, Vorsitzender von Elan, will seine Aktionäre mit hohen Dividenden an sein Unternehmen binden.

(Foto: Reuters)

Dublin Der irische Arzneimittelhersteller Elan ködert seine Aktionäre im Kampf gegen die Übernahme durch die US-Investmentfirma Royalty Pharma mit höheren Ausschüttungen. Elan kündigte am Montag an, 20 Prozent der künftigen Lizenzeinnahmen des Multiple-Sklerose-Medikamentes (MS) Tysabri an die Aktionäre weiterzuleiten - zusätzlich zur Dividende im Gesamtvolumen von einer Milliarde Dollar. Mit diesem Vorstoß will sich Elan gegen die 6,6 Milliarden Dollar schwere Offerte von Royalty Pharma wehren, die Ende Februar auf den Tisch gekommen war.

Elan verkauft seine Anteile in Höhe von 50 Prozent an Tysabri kürzlich für 3,25 Milliarden Dollar plus zukünftige Lizenzzahlungen an den US-Biotech-Konzern Biogen. Tysabri ist das mit Abstand wichtigste Medikament der Iren. Das Geschäft soll in ein bis zwei Monaten über die Bühne gehen. Elan will die Einnahmen nutzen, um Zukäufe zu finanzieren.

Royalty Pharma bietet den Aktionären von Elan 11 Dollar pro Aktie - und damit weniger als der aktuelle Kurs. Das Übernahmeangebot der Investmentfirma sei aus der Sicht der meisten Investoren nicht der Rede wert, sagte Elan-Chef Kelly Martin. Das Interesse von Royalty Pharma an Elan sei nicht glaubwürdig.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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