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Italien Regierung will Stahlwerk retten

Das verseuchte Ilva-Stahlwerk soll mit öffentlichen Geldern saniert werden. In einer Eil-Maßnahme will Montis Regierung 336 Millionen Euro bereitstellen. Der Manager des Werks wurde derweil unter Hausarrest gestellt.
03.08.2012 - 17:30 Uhr 1 Kommentar
Jetzt muss er auch noch ein Stahlwerk retten: Italiens Premier Mario Monti. Quelle: dapd

Jetzt muss er auch noch ein Stahlwerk retten: Italiens Premier Mario Monti.

(Foto: dapd)

Rom Die italienische Regierung will eine rasche Sanierung des verseuchten apulischen Stahlwerks in Tarent und stellt dafür als Eil-Maßnahme 336 Millionen Euro bereit. Das teilte Umweltminister Corrado Clini am Freitag in Rom mit. Das Kabinett von Regierungschef Mario Monti beschloss ein Gesetzesdekret, um die dringenden Arbeiten an dem größten italienischen Stahlwerk zu beschleunigen.

Weil das Ilva-Werk mit seinen 11 500 Arbeitern für schwere Schäden an Umwelt und Gesundheit verantwortlich sein soll, waren Teile der Produktion von einem Gericht beschlagnahmt worden. Acht ehemalige und heutige Spitzenmanager wurden zunächst unter Hausarrest gestellt. Das Stahlwerk gehört zur Riva-Gruppe, einem Familienunternehmen im Besitz der italienischen Stahl-Dynastie Riva. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen derzeit die Nummer 4 der Stahlbranche Europas.

Die Staatsanwälte gingen gegen den Konzern vor, weil Studien von schweren Umwelt- und Gesundheitsschäden sprachen, die möglicherweise von Emissionen des Werkes hervorgerufen worden seien. Für Hunderte von tödlichen Tumoren könnten Dioxin- und Feinstaub-Emissionen des Stahlwerkes verantwortlich sein, berichteten Medien. Es habe in den vergangenen 13 Jahren eine erhöhte Sterblichkeit in Tarent gegeben.

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    • dpa
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    • Privat kassieren....öffentlich sanieren unter dem Schutzmantel von EU und ESF

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