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Jaguar zeigt den F-Pace Raubkatze auf der Pirsch

Jaguar präsentiert auf der IAA in Frankfurt das erste SUV seiner Geschichte. Der F-Pace soll sich deutlich von den deutschen Konkurrenten abgrenzen – und das Wachstum beschleunigen.
16.09.2015 - 16:12 Uhr
Die Karosserie des 4,73 Meter langen Fahrzeugs besteht zu 80 Prozent aus Aluminium, die Heckklappe des 650 bis 1740 Liter fassenden Kofferraums besteht aus einem Verbundmaterial. Quelle: PR
Leichtbau ist Trumpf

Die Karosserie des 4,73 Meter langen Fahrzeugs besteht zu 80 Prozent aus Aluminium, die Heckklappe des 650 bis 1740 Liter fassenden Kofferraums besteht aus einem Verbundmaterial.

(Foto: PR)

Frankfurt Der Jaguar ist zwar noch keine aussterbende Art, aber sein Bestand schrumpft stetig. Die Zahl der Feinde für die elegante Wildkatze aus den südamerikanischen Regenwäldern, bekannt für auffällige Optik, wächst täglich. Und sein Lebensraum schrumpft jeden Tag mehr.

Auch für die gleichnamige britische Automarke sah es lange so aus, als wäre ihre Lebenserwartung begrenzt. Nachdem Mutterkonzern Ford die Briten zum Verkauf stellte, sprach nur wenig für das Überleben. Mit dem indischen Autokonzern Tata fand sich ein Retter, dem nur wenige zutrauten die wenigsten zu, die Briten wieder zum Erfolg zu führen.

Doch unter dem deutschen Chef  Ralf Speth ist die Wende gelungen. Dieses Jahr will Jaguar-Land Rover erstmals wieder mehr als 500.000 Fahrzeuge verkaufen. Und nun wagt sich Jaguar wieder in die freie Wildbahn, genauer: ins Gelände.

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    Auf der IAA in Frankfurt zeigen die Briten den ersten SUV der Marke Jaguar: den F-Pace. Ein Auto, das die Modellreihen der Briten komplettiert. In fast allen Segmenten, die in der Premiumklasse wachsen, hat Jaguar nun ein eigenes Modell anzubieten Die technische Basis für den F-Pace kommt von der Schwestermarke Land Rover, die mit ihren Geländewagen in den vergangenen Jahren Absatzrekord um Absatzrekord gebrochen hat.

    Nicht umsonst wird der neue Jaguar im britischen Werk Sollihull, jener legendären Geburtsstätte des ersten Land Rovers und dem Kompetenzzentrum für den Leichtbau gefertigt. Rund 80 Prozent der Karosserie des F-Pace besteht aus Aluminium – das macht den SUV vergleichsweise leicht.

    Macht man damit nicht der eigenen Schwester Konkurrenz? Nein, meint Jaguar-Land-Rover-Chef Ralf Speth im Interview mit dem Handelsblatt. „Es gibt keinen Wettbewerb der Marken“, sagt er. Schon optisch soll sich der F-Pace klar von der Schwester abgrenzen und orientiert sich eher an der gerade neu aufgelegten Bestseller-Limousine XF. Neben der Leichtbauweise und dem geländetypischen Antrieb teilt sich das Modell auch das neue Multimedia-System InControl Touch Pro mit der Limousine.

    Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören unter anderem das individuell programmierbare Fahrprogramm Configurable Dynamics, eine adaptive Dämpferkontrolle und ein frei konfigurierbares 12,3-Zoll-TFT-Instrumentendisplay. Die Rückbank ist serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilt. Quelle: PR
    Blich in den Jaguar F-Pace

    Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören unter anderem das individuell programmierbare Fahrprogramm Configurable Dynamics, eine adaptive Dämpferkontrolle und ein frei konfigurierbares 12,3-Zoll-TFT-Instrumentendisplay. Die Rückbank ist serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilt.

    (Foto: PR)

    Gerade beim Thema Innovation müssen die Briten besonders kreativ sein. Während die großen deutschen Konkurrenten auf die riesigen Entwicklungsabteilungen ihrer Konzerne zurückgreifen können, müssen die Briten bei ihren Zulieferern auf die Suche nach interessanten Innovationen gehen und nach Synergien zwischen ihren Marken Ausschau halten.

    Zuschüsse vom Mutterkonzern Tata gibt ist nicht. Schon heute stemme man die Entwicklungsleistung aus eigener Kraft, betont Speth. Mit 3,2 Milliarden Pfund machen die Kosten in diesem Bereich rund 17 Prozent des Umsatzes aus.

     

    „Wir streiten um jeden Millimeter“
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