Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Jahresprognose angehoben Für Thyssen-Krupp geht es weiter aufwärts

Thyssen-Krupp bleibt auf Erholungskurs. Im ersten Quartal steigerte der Konzern den operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Drittel. Daher schraubt das Unternehmen seine Erwartungen nach oben.
Kommentieren
Der Konzernchef kann bei Thyssen-Krupp Erfolge verbuchen. Quelle: dpa
Heinrich Hiesinger

Der Konzernchef kann bei Thyssen-Krupp Erfolge verbuchen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Dank Ergebnisverbesserungen in der Stahl- und Aufzugssparte hat Thyssen-Krupp seine Erwartungen nach oben geschraubt. „Unsere Maßnahmen zur Performance-Verbesserung greifen und wir kommen beim Konzernumbau voran“, sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger am Dienstag. Für das Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende September) peilt der Industriekonzern nun einen operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro an. Bislang hatte Hiesinger mindestens 1,5 Milliarden Euro nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr in Aussicht gestellt.

Der operative Gewinn stieg im zweiten Quartal um rund ein Drittel auf 405 Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 379 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich verdiente der Konzern allerdings mit 48 Millionen Euro 221 Millionen Euro weniger als vor Jahresfrist. Vor einem Jahr hatte ThyssenKrupp noch von einem Buchgewinn aus dem Verkauf seines US-Stahlwerks profitiert. Diesmal musste der Konzern beim Verkauf der Edelstahltochter VDM eine Abschreibung von mehr als 100 Millionen Euro vornehmen.

Im europäischen Stahlgeschäft konnte Thyssen-Krupp von Januar bis Ende März den operativen Gewinn auf 113 Millionen Euro fast verdoppeln. Dies war allerdings vor allem den Kostensenkungen zu verdanken. Die Stahlkocher in Duisburg haben unter anderem ihre Wochenarbeitszeit reduziert. Auch in der als Ertragsperle geltenden Aufzugssparte legte ThyssenKrupp zu. Im lange Zeit kriselnden amerikanischen Stahlgeschäft fiel der Fehlbetrag etwas geringer aus als zuletzt.

Der Stahlindustrie machen Überkapazitäten und der Preisdruck zu schaffen. Weltmarktführer ArcelorMittal hatte in der vergangenen Woche seine Jahresprognose leicht nach unten gesenkt. Der deutsche Branchenzweite Salzgitter legt am Mittwoch seine Zahlen vor.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Jahresprognose angehoben - Für Thyssen-Krupp geht es weiter aufwärts

0 Kommentare zu "Jahresprognose angehoben: Für Thyssen-Krupp geht es weiter aufwärts"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.