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Japan-Beben Harley-Davidson rechnet mit Lieferengpässen

Gerade erst hat Harley-Davidson die Folgen der Wirtschaftskrise einigermaßen verdaut, da droht schon das nächste Ungemach: Der Kult-Motorradhersteller warnte davor, dass es zu einem Teilemangel kommen könnte
19.04.2011 - 15:44 Uhr Kommentieren

New York Der Motorradhersteller warnt davor, dass es wegen der Naturkatastrophe in Japan zu einem Teilemangel kommen könnte. Schlimmstenfalls könnte die Zahl der ausgelieferten Motorräder dadurch auf 215.000 fallen - das wären weniger als die rund 222.000 Maschinen im vergangenen Krisenjahr. Die Aktie rutschte vorbörslich um mehr als fünf Prozent ab.

„Wir halten ein wachsames Auge auf unsere Zuliefersituation“, sagte Harley-Chef Keith Wandell am Firmensitz in Milwaukee. Mit etwas Glück gelinge es ja doch noch, wie gehofft bis zu 228.000 neue Motorräder auf die Straße zu bringen. Im ersten Quartal konnte Harley-Davidson den Umsatz noch leicht um 2 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar hochschrauben. Der Gewinn vervierfachte sich beinahe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unter dem Strich 119 Millionen Dollar (83 Millionen Euro).

Das Harley-Management hatte in der Krise ein Sparprogramm gefahren, das sich nun auszahlt. Das Unternehmen müsse schlanker und wendiger werde, sagte Firmenchef Wandell. Denn noch ist die Krise nicht komplett ausgestanden: Während die Europäer schon wieder mehr der schweren Maschinen kaufen, halten sich die Amerikaner weiter zurück. Der Heimatmarkt aber ist für den Hersteller entscheidend. Harley-Davidson hatte in der Not die Marken MV Agusta und Buell aufgegeben und Tausende Stellen gestrichen.

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