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Japan-Folgen Renaults Betriebsgewinn bricht ein

Zwar kann Renault seine Umsätze steigern, der Betriebsgewinn hingegen bricht um 20 Prozent ein. Schuld tragen wohl die Folgen des Japan-Bebens und erhöhte Rohstoffkosten.
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Schattenrisse vor dem Logo des französischen Autobauers Renault. Quelle: AFP

Schattenrisse vor dem Logo des französischen Autobauers Renault.

(Foto: AFP)

Paris Die Folgen des Japan-Bebens und hohe Rohstoffkosten haben Renault einen Rückschlag auf dem Weg zu mehr Rentabilität versetzt. Der Betriebsgewinn brach im ersten Halbjahr um 20 Prozent auf 630 Millionen Euro ein, wie der französische Volkswagen-Konkurrent am Donnerstag mitteilte. In der Autosparte allein halbierte er sich fast auf 221 Millionen Euro von 410 Millionen Euro. Die Gewinnspanne des Gesamtkonzerns fiel damit auf drei von vier Prozent im Vorjahr, in der Autosparte erreichte sie gerade noch 1,1 Prozent. Konzernchef Carlos Ghosn hat als Ziel für die operative Umsatzrendite fünf Prozent bis 2013 ausgegeben und ein Sparprogramm aufgelegt. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr um 7,3 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro zu. Der Netto-Gewinn betrug 1,2 Milliarden Euro.

Die Produktionsausfälle nach dem Jahrhundertbeben in Japan drücken das Ergebnis des französischen Autobauers Renault auch noch in der zweiten Jahreshälfte. Nach einer Belastung von 150 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten gehe der Konzern von weiteren 50 Millionen Euro bis zum Ende des Jahres aus, teilte Renault mit. Die höheren Rohstoffkosten hätten nicht vollständig durch Kostensenkungen aufgefangen werden können.

Renaults japanischer Partner Nissan Motor hat in den Monaten April bis Juni mehr Gewinn als erwartet erwirtschaftet. Er erholt sich schneller als gedacht von den Folgen des Jahrhundertbebens im März.

  • rtr
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