Japanische Airlines Wiederholt Probleme mit Dreamliner-Batterien

Die beiden größten japanischen Fluggesellschaften haben wiederholte Probleme mit den Batterien ihrer Dreamliner-Jets bestätigt. Nach Zwischenfällen besteht ein weltweites Flugverbot für den Boeing-Jet.
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All Nippon Airways (ANA) gehört wie Konkurrent Japan Airlines (JAL) zu den größten Abnehmern des betroffenen Flugzeugtyps. Quelle: dapd

All Nippon Airways (ANA) gehört wie Konkurrent Japan Airlines (JAL) zu den größten Abnehmern des betroffenen Flugzeugtyps.

(Foto: dapd)

TokioMit den Batterien der Dreamliner-Jets des US-Flugzeugbauers Boeing hat es nach Angaben der beiden größten japanischen Fluggesellschaften wiederholt Probleme gegeben. Insgesamt zehn Mal seien die speziellen Litium-Ionen-Batterien ausgetauscht worden, erklärte eine Sprecherin von All Nippon Airways (ANA) am Mittwoch in Tokio. Der Konkurrent Japan Airlines (JAL) wollte sich auf keine Zahl festlegen, sprach aber ebenfalls davon, dass "mehrere" Batterien ausgewechselt werden mussten.

Anfang Januar war bei einem JAL-Dreamliner nach der Landung in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts ein Feuer ausgebrochen. Eine Woche später musste eine ANA-Boeing-787 wegen eines Brands auf einem japanischen Inlandsflug notlanden. Die US-Luftfahrtbehörde FAA verhängte wegen der Zwischenfälle ein weltweites Flugverbot für alle im Einsatz befindlichen 50 Dreamliner. Boeing stoppte die Auslieferung seines Prestigeflugzeugs, bis das Problem geklärt ist.

Die japanischen Fluglinien zählen zu den größten Abnehmern des Flugzeugtyps. Insgesamt orderten ANA und JAL 111 Dreamliner. Die Batterien für die Dreamliner wurden vom japanischen Boeing-Zulieferer GS Yuasa hergestellt, dessen Lithium-Ionen-Batterien auch auf der Internationalen Raumstation ISS eingesetzt werden.

  • afp
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