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Japanischer Autobauer Scharfer Gewinneinbruch: Nissan will angeblich mehr als 10.000 Jobs streichen

Der operative Gewinn des japanischen Autobauers könnte um bis zu 90 Prozent zurückgehen. Nissan könnte zudem mehr als 10.000 Arbeitsplätze abbauen.
Update: 24.07.2019 - 11:33 Uhr Kommentieren
Der japanische Autohersteller ist zuletzt unter Druck geraten. Quelle: Reuters
Nissan

Der japanische Autohersteller ist zuletzt unter Druck geraten.

(Foto: Reuters)

Tokio Der japanische Autobauer Nissan muss in seinem ersten Geschäftsquartal einen stärkeren Gewinneinbruch verkraften als von Analysten erwartet. Der Konzern bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der Wirtschaftszeitung „Nikkei“ als „weitgehend richtig“.

Der Autobauer aus Yokohama werde bei seinem operativen Gewinn von April bis Juni einen Rückgang von rund 90 Prozent zum Vorjahreswert 109 Milliarden Yen (900 Millionen Euro) ausweisen, hieß es in dem Bericht ohne Nennung von Quellen. Analysten hatten zuvor mit einem Minus von 66 Prozent gerechnet.

Agenturberichten zufolge will Nissan zudem weltweit mehr als 10.000 Arbeitsplätze abbauen. Betroffen sein sollen hauptsächlich Fabriken in Übersee mit niedriger Auslastung, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die Streichungen beinhalten den bereits im Mai offiziellen verkündeten Abbau von 4800 Jobs.

Die neuen Pläne sollen an diesem Donnerstag bei der Bilanzvorlage offiziell verkündet werden. Nissan wollte sich dazu auf Nachfrage nicht äußern.

Nissan hat unter anderem Probleme in den USA, wo Rabatte zur Verkaufsförderung seit Jahren an den Renditen nagen. Nach dem Rausschmiss des ehemaligen Renault-Chefs Carlos Ghosn als Verwaltungsratschef bei den Japanern steht Vorstandschef Hiroto Saikawa unter Druck, den Konzern aus dem Tief herauszuführen.

Nach der Verhaftung Ghosns in Japan war das von ihm geschaffene und kontrollierte französisch-japanische Auto-Bündnis zwischen Renault, Nissan und Mitsubishi in eine schwere Krise geraten. Ghosn war ein Verstoß gegen Börsenauflagen in Japan vorgeworfen worden.

Mehr: Toyota, Honda und ihre Zulieferer treiben offene Softwareplattformen voran. Diese könnten der neue Standard einer ganzen Industrie werden.

  • rtr
  • dpa
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