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Japanischer Autobauer Toyota muss neuen Millionen-Rückruf starten

Toyotas Pannenserie ist noch immer nicht beendet. Der japanische Autobauer ruft knapp 2,4 Millionen Wagen zurück. Besonders betroffen sind die USA. Auch das Problem erinnert an das Rückruf-Desaster vor rund einem Jahr.
Update: 24.02.2011 - 16:55 Uhr Kommentieren
Lexus-GS Limousine: Probleme mit der Fußraumverkleidung. Quelle: ap

Lexus-GS Limousine: Probleme mit der Fußraumverkleidung.

(Foto: ap)

Köln/Torrance Toyota ruft erneut weltweit millionenfach Autos zurück in die Werkstätten: Knapp 2,4 Millionen Modelle von Toyota und der Nobeltochter Lexus sind betroffen, wie Toyota Deutschland am Donnerstag in Köln mitteilte.

Probleme machen die Fußraumverkleidung und wieder einmal die Fußmatten. Eine fehlerhafte Befestigung könnte die Freigängigkeit des Gaspedals stören, sagte eine Sprecherin.

Die Pannenserie des weltgrößten Autokonzerns setzt sich damit fort. Toyota hatte bereits in mehreren Rückrufaktionen weltweit seit 2009 nahezu 16 Millionen Autos zurückbeordert, um technische Probleme zu beheben. Gründe für die Aktionen in den beiden Vorjahren waren vor allem rutschende Fußmatten und klemmende Gaspedale. Erst vor einem Monat hatte Toyota dann 1,7 Millionen Autos wegen Problemen an der Kraftstoffleitung zurückbeordern müssen.

Vom neuerlichen Rückruf sind in Europa nur Geländewagen der Lexus-RX-Baureihe aus den Produktionsjahren 2003 bis 2006 betroffen.

Insgesamt sind das knapp 37.200 Fahrzeuge, davon gut 4900 in Deutschland. Es habe keine Kundenbeschwerden gegeben, dennoch solle als Vorsichtsmaßnahme überprüft werden, ob sich bei der Fußraumverkleidung Befestigungsclips gelöst hätten oder diese eventuell beschädigt seien, erklärte die Sprecherin.

Wegen ähnlicher Probleme beordert Toyota auf dem wichtigen US-amerikanischen Markt rund 789.000 Wagen in die Werkstätten.

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