Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Japanischer Autohersteller Nissan verschiebt wegen Brexit-Sorgen Tarifgespräche in Großbritannien

Der japanische Autohersteller will erst Klarheit über die Brexit-Entwicklung haben, bevor die Tarifgespräche in Großbritannien aufgenommen werden.
Kommentieren
Eine Produktionsstraße des japanischen Unternehmens im britischen Sunderland. Quelle: Reuters
Nissan

Eine Produktionsstraße des japanischen Unternehmens im britischen Sunderland.

(Foto: Reuters)

LondonNissan hat seine Tarifgespräche in Großbritannien wegen der Brexit-Unsicherheiten verschoben. In Absprache mit den Arbeitnehmervertretern würden die Lohnverhandlungen für das britische Werk und das Technikzentrum für die beiden nächsten Jahre erst 2019 beginnen, „wenn wir mehr Klarheit über die zukünftigen Geschäftsaussichten haben“, sagte ein Sprecher am Montag. Eigentlich sollen die Gespräche im Herbst starten.

Der japanische Autobauer betreibt in Sunderland die größte Automobilfabrik in Großbritannien und hatte kürzlich gewarnt, dass ein britischer EU-Austritt ohne Anschlussabkommen schwere Auswirkungen auf die Branche haben werde.

Die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien für den Ende März geplanten Brexit sind zuletzt wieder ins Stocken geraten. Die Autobranche befürchtet bei einem Austritt ohne Abkommen höhere Kosten für die Produktion und den Export. Nissan ist für die britische Industrie von besonderer Bedeutung.

Das Unternehmen hat in seinem Werk in Sunderland im vergangenen Jahr fast jeden dritten der 1,67 Millionen Neuwagen gebaut, die auf der Insel produziert wurden. Nach dem Anti-EU-Referendum hatte der Konzern 2016 angekündigt, zwei neue Modelle dort zu bauen. Zuvor hatte Nissan Insider-Informationen zufolge eine Zusage der britischen Regierung für eine gesonderte Unterstützung erhalten, sollte der Brexit die Wettbewerbsfähigkeit der Fabrik beeinträchtigen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Japanischer Autohersteller: Nissan verschiebt wegen Brexit-Sorgen Tarifgespräche in Großbritannien"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.