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Jenoptik Konzern hält Dividende stabil

Der Technologiekonzern Jenoptik will seine Aktionäre unverändert ausbezahlen – trotz eines leichten Gewinnrückgangs. Grund dafür seien strengere Kriterien beim Export von Wehrtechnik.
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Jenoptik geht angesichts gestiegener Aufträge davon aus, dass 2015 der Umsatz deutlich auf 650 bis 690 Millionen zulegt. Quelle: ap
Feinoptik in der Lasertechnik

Jenoptik geht angesichts gestiegener Aufträge davon aus, dass 2015 der Umsatz deutlich auf 650 bis 690 Millionen zulegt.

(Foto: ap)

Jena Der Technologiekonzern Jenoptik zahlt seinen Aktionären trotz eines leichten Gewinnrückgangs eine unveränderte Dividende. Trotz des schwierigen Jahres würden für 2014 wieder 20 Cent pro Anteilsschein ausgeschüttet, kündigte Jenoptik am Donnerstag in Jena an.

Das Unternehmen geht angesichts gestiegener Aufträge aber davon aus, dass 2015 der Umsatz wieder deutlich auf 650 bis 690 Millionen zulegt, wovon 8,5 bis 9,5 Prozent als Betriebsgewinn bleiben sollen. Das Jahr sei im Rahmen dieser Erwartungen angelaufen, sagte Mertin.

Die Probleme im Jahr 2014, als Jenoptik mehrmals die Geschäftsprognosen zurücknehmen musste, führte Konzernchef Michael Mertin in erster Linie auf die strengeren Kriterien der Bundesregierung beim Export von Wehrtechnik zurück.

Dies habe nicht nur den Umsatz, sondern auch den Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) belastet. „Die Restriktionen haben uns rund zehn Millionen Euro gekostet.“ Da die beiden übrigen Geschäftsfelder Laser und Optik sowie Messtechnik zugelegt oder stabil geblieben seien, fiel der Gewinnrückgang gering aus.

Das Ebit lag mit 51,6 Millionen Euro nur gut zwei Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Der Umsatz war mit 590 Millionen Euro ähnlich im Minus. Die Zahlen bestätigten vorläufige Ergebnisse, die Jenoptik schon Ende Januar bekannt gegeben hatte.

Anleger hatten offenbar von Ergebnis und Dividende mehr erwartet: Die im TecDax notierte Aktie sackte zunächst um bis zu zehn Prozent ab und blieb auch danach deutlicher im Minus als der Markt.

  • rtr
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