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Jetzt sollen die Kosten gesenkt werden Heineken-Gewinn bricht mehr als 32 Prozent ein

Angesichts eines Einbruchs des Nettogewinns im vergangenen Jahr will der niederländische Bierbrauer Heineken zusätzlich sparen. Die Kosten in Westeuropa sollen bis 2007 um 50 Millionen Euro gesenkt werden, teilte das Unternehmen mit.

HB AMSTERDAM. Der Nettogewinn im Geschäftsjahr 2004 sei um 32,7 Prozent auf 537 Millionen Euro zurückgegangen. Damit verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt 679,5 Millionen Euro prognostiziert hatten. Als Ursachen nannte Heineken die Schwäche des Dollar, verhaltene Umsätze auf wichtigen Märkten und eine Abschreibung für eine angeschlagene Konzerntochter in Brasilien. Wegen der zu erwartenden weiteren Dollarschwäche in diesem Jahr könne der Nettogewinn erneut sinken.

Der Reingewinn vor Sonderposten und Firmenwertabschreibungen belief sich laut Heineken zufolge 791 Millionen Euro und übertraf damit die durchschnittliche Analystenprognose von 754 Millionen Euro. Das operative Ergebnis stieg um 2,1 Prozent auf 1,248 Milliarden Euro, verfehlte jedoch die Erwartungen der Analysten, die bei 1,3 Milliarden Euro gelegen hatte. Der Nettoumsatz stieg auf 10,005 Milliarden Euro und erreichte damit den höchsten Stand in der 240-jährigen Unternehmensgeschichte. Heineken erhöhte die Dividende um 25 Prozent auf 40 Cent. Um sein Geschäft anzukurbeln, kündigte das Unternehmen für dieses Jahr außerdem Ausgaben von 100 Millionen Euro für Werbekampagnen in den USA und Westeuropa an.

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