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Joe Kaeser Siemens-Chef wirbt in Frankreich für Alstom-Deal

Siemens-Chef Joe Kaeser versucht erneut, die Bedenken aus Frankreich an der geplanten Zug-Allianz mit Alstom zu zerstreuen.
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Siemens-Chef Joe Kaeser wirbt in Frankreich für Alstom-Deal Quelle: Reuters
Joe Kaeser

„Siemens Alstom wird ein französisches Unternehmen sein, mit einem Sitz in Frankreich, an der französischen Börse notiert und mit einem sehr guten französischen Chef.“

(Foto: Reuters)

Paris Siemens-Chef Joe Kaeser hat angesichts von Bedenken in Frankreich erneut für die geplante Zug-Allianz seines Unternehmens mit dem französischen Hersteller Alstom geworben. Es handele sich um eine Fusion unter Gleichen, sagte er der französischen Tageszeitung „Le Figaro“ (Freitag). „Das ist eine großartige Gelegenheit in einem Wachstumssektor.“

Alstom und der deutsche Siemens-Konzern hatten im September angekündigt, ihre Zugsparten zusammenzulegen. Damit würden der deutsche ICE und der französische TGV künftig aus dem gleichen Haus kommen. Siemens soll eine knappe Mehrheit an dem Unternehmen halten. Dies hatte in Frankreich für Diskussionen gesorgt. Französische Gewerkschaften sehen den Deal kritisch.

Kaeser versicherte: „Siemens Alstom wird ein französisches Unternehmen sein, mit einem Sitz in Frankreich, an der französischen Börse notiert und mit einem sehr guten französischen Chef.“ Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge soll den Zusammenschluss führen.

Kaeser räumte ein, es stimme, dass Siemens die Mehrheit des Kapitals haben wird. „Aber das wird sich nur einmal im Jahr zeigen, zum Zeitpunkt der Hauptversammlung.“ In Deutschland gebe es dagegen Sorgen, weil die Leute künftig für eine französische Firma arbeiten müssten. „Aber sie werden vor allem Mitglieder einer großen Familie sein.“

Er habe bei einem Treffen mit dem französischen Wirtschaftsminister und Arbeitnehmervertretern am Donnerstag in Paris gesagt: „Lasst uns nicht zu viel Zeit mit diesen Themen verlieren. Denn die Welt wird nicht auf uns warten.“

  • dpa
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