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Johnson Polymer BASF kauft US-Unternehmen für halbe Milliarde

Der Chemiekonzern BASF will den US-Harzhersteller Johnson Polymer für rund 470 Mill. Dollar in bar kaufen. Die Ludwigshafener loben das Unternehmen in den höchsten Tönen.

HB FRANKFURT. Mit dem Kauf wolle BASF seine Marktstellung in Nordamerika verbessern, teilte der Konzern am Dienstag in Ludwigshafen mit. Der Kauf solle voraussichtlich Ende Juni dieses Jahres abgeschlossen werden. BASF erwerbe Teile des Unternehmens in den USA sowie dessen gesamtes Geschäft in anderen Ländern, sagte ein Sprecher. Über die weiteren finanziellen Einzelheiten sei Stillschweigen vereinbart worden.

Johnson Polymer sei ein schuldenfreies und profitables Geschäft mit starkem Wachstum, welches das Harzgeschäft der BASF um wasserbasierte Technologie ergänze, begründeten die Ludwigshafener den millionenschweren Zukauf. Der BASF-Konzern will mit dem Zukauf seine Marktstellung in Nordamerika verbessern.

Johnson Polymer ist eine Tochtergesellschaft des US-Herstellers von Reinigungsmitteln und Hygieneprodukten Johnson Diversey und produziert wasserbasierte Harze, die für Lacke in der Automobil-, der Holz- und Verpackungsindustrie sowie für den Druckbereich gebraucht werden.

Johnson Polymer verzeichnete in den vergangenen Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum und war profitabel. Etwa 60 Prozent des Umsatzes von rund 360 Mill. Dollar im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen in den USA. Beschäftigt werden insgesamt 430 Mitarbeiter an Produktionsstandorten in den USA und den Niederlanden sowie in anwendungstechnischen Zentren und Niederlassungen in Asien.

Die Geschäfte der US-Firma sollen in den BASF-Bereich Veredelungschemikalien integriert werden. Der Bereich, der unter anderem Farbmittel und Additive zur Lackherstellung herstellt, kam vergangenes Jahr auf einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro.

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