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Joint-Venture-Pläne EU-Kommission könnte Stahlfusion von Thyssen-Krupp mit Tata noch verhindern

Weitere Zugeständnisse an Kartellbehörden könnten einem Medienbericht nach nötig sein, damit Thyssen-Krupp und Tata ihr Stahlgeschäft zusammenlegen können.
05.05.2019 - 11:32 Uhr Kommentieren
Probenentnahme im Werk Schwelgern in Duisburg. Quelle: dpa
Thyssen-Krupp-Arbeiter am Hochofen

Probenentnahme im Werk Schwelgern in Duisburg.

(Foto: dpa)

Berlin Die geplante Stahlfusion zwischen Stahlriesen Thyssen-Krupp und der indischen Tata Steel droht einem Zeitungsbericht zufolge ohne größere Zugeständnisse der Unternehmen an der EU-Kommission zu scheitern. Die EU-Kartellbehörden befürchteten, dass der Zusammenschluss zu einer geringeren Auswahl und höheren Preisen für Stahl in verschiedenen Bereichen führen könnte, berichtete die „Financial Times“ unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Betroffen wären etwa die Automobilindustrie, elektrische Erzeugnisse wie Transformatoren sowie beschichteter Stahl für Verpackungen. Thyssen-Krupp sieht im Fall des seit Monaten von der EU-Kommission überprüften Stahl-Joint-Ventures mit Tata Steel weiterhin Möglichkeiten für eine Einigung.

„Die Wettbewerbskommission hat die von Thyssen-Krupp und Tata Steel vorgeschlagenen Nachbesserungen der Zusagen zum Anlass genommen, einen weiteren Markttest durchzuführen“, erklärte der Konzern am Sonntag. Zu den Ergebnissen des Tests sei man in andauernden Gesprächen mit der EU-Kommission. „Es gibt nach wie vor verschiedene Möglichkeiten, unsere bereits gemachten Zusagen anzupassen, ohne die wirtschaftliche Logik des Joint Ventures in Frage zu stellen.“

In der kommenden Woche sei ein weiteres Gespräch mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zur Bewertung der Transaktion geplant. Thyssen-Krupp und Tata wollen den zweitgrößten Stahlkonzern Europas nach ArcelorMittal mit rund 48.000 Beschäftigten schaffen. Die EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet, woraufhin die Konzerne den Verkauf von Geschäften angeboten haben.

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    Einem Insider zufolge haben sie unter anderem vorgeschlagen, im Bereich feuerverzinkter Stahl für die Automobilindustrie zwei Anlagen in Spanien und Belgien zu verkaufen. Beim Verpackungsstahl biete Tata die Abgabe zweier Anlagen in Belgien und Großbritannien an. Die EU-Kommission will spätestens am 17. Juni über den Fall entscheiden.

    • rtr
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