J&J plant Aktienrückkauf Vorstandschef erhöht Prognose erneut

Johnson & Johnson kauft sich selbst: Zum zweiten Mal will der exportstarke US-Pharmakonzern eigene Aktien zurückkaufen. Denn derzeit sprudeln die Gewinne – trotz starkem US-Dollar.
ieZum zweiten Mal in diesem Jahr hebt J&J-Vorstandschef Alex Gorsky die Ergebnisprognose an. Quelle: ap
Erneute Anhebung

ieZum zweiten Mal in diesem Jahr hebt J&J-Vorstandschef Alex Gorsky die Ergebnisprognose an.

(Foto: ap)

BangaloreDer US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson lockt Aktionäre mit einem milliardenschwerem Aktienrückkaufprogramm und einer höheren Gewinnprognose. Für zehn Milliarden Dollar will das das auch für Pflegeartikel wie Penaten-Creme und Listerine-Mundwasser bekannte Unternehmen eigene Aktien zurückkaufen, wie Johnson & Johnson am Dienstag mitteilte. Der Konzern hatte zuletzt bereits für fünf Milliarden Dollar eigene Anteilsscheine erworben. Das neue Programm soll durch die Ausgabe von Schuldverschreibungen finanziert werden.

Für das Gesamtjahr zeigte sich Vorstandschef Alex Gorsky etwas optimistischer als bislang und hob erneut die Ergebnisprognose an. Er rechnet nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 6,15 bis 6,20 (bislang: 6,10 bis 6,20) Dollar. Im dritten Quartal nagte der starke Dollar am Gewinn. Der Überschuss fiel auf 3,36 Milliarden von 4,75 Milliarden Dollar vor Jahresfrist. Dazu trugen auch höhere Forschungskosten bei. Der Umsatz schrumpfte um gut sieben Prozent auf 17,1 Milliarden Dollar. J&J macht fast die Hälfte seines Umsatzes außerhalb der USA.

Die größten Pharmakonzerne der Welt
Platz 20: Astellas
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Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

Platz 19: Boehringer
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Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

Platz 18: Takeda
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Takeda ist der größte japanische Pharmahersteller und bietet Mittel in verschiedenen Therapiegebieten. Die Japaner haben sich 2014 durch die Fusion mit Nycomed deutlich vergrößert und kamen voriges Jahr auf einen Pharmaumsatz von 13,8 Milliarden Dollar.

Platz 17: Allergan
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Allergan hieß früher einmal Actavis und ist unter anderem Hersteller von Botox. 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 15,1 Milliarden Dollar.

Platz 6: Bayer
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Der größte deutsche Pharmakonzern hat sich im Gegensatz zu dem Jahr 2015 um ganze zehn Platze verbessern können. Der Umsatz 2017: 43,1 Milliarden Dollar. Top-Produkte sind beispielsweise der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea.

Platz 15: Novo Nordisk
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Die Produktion von Langzeitinsulin der Firma Novo Nordisk: Der dänische Arzneihersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mitteln gegen Diabetes. Er kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 16,1 Milliarden Dollar.

Platz 14: Bristol-Myers Squibb
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Der New Yorker Konzern hat seinen Schwerpunkt bei Mitteln gegen HIV und in der Immunologie, aber auch in der Onkologie. Der Pharmaumsatz lag 2015 bei 16,6 Milliarden Dollar.

  • rtr
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