K+S schließt 2018 sein Kali-Bergwerk Sigmundshall bei Hannover. Die wirtschaftlich zu gewinnenden Vorräte gingen zur Neige, sagt der Konzern. Möglichst viele der 730 Arbeiter sollen zu anderen Standorten wechseln.

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  • Die ausgehöhlten Salzstöcke sind ideale Lagerstätten für Sonderabfälle. So kann man diesen für weitere Jahrzehnte nutzen.

    Der Giftmüll Europas wird in Herfa Neurode und Teutschenthal eingelagert. Dazu gehört auch der Giftmüll aus Solarzellenfertigung, Transformatoren u.v.m. Im ehemaligen Salzbergwerk Asse hat man (abseits der Ökoreligion und der Dämonisierung) sehr erfolgreich die Einlagerung Leicht- und Mittelradioaktiver Abfälle getestet*. Die DDR hatte man radioaktive Abfälle gleichfalls in einem Salzstock eingelagert der später der Ökoreligion zum Opfer gefallen ist.

    Die Salzstöcke in Norddeutschland sind ca. 220 Mio. Jahre alt. Sie sind in der Regel mit Ton Barriereschichten gegen die Biospäre abgeschlossen, andernfalls hätten sich diese längst aufgelöst. Salz ist dicht, verhält sich unter Druck plastisch (verformt sich und dichtet Spalte/Risse wieder ab). Salz leitet die Wärme gut wodurch sich Salzstöcke auch für hochradioaktive Abfälle bestens eignen (Projekt Gorleben).

    *In den USA hat man in diesem Sinne die WIPP Anlage für die radioaktiven Abfälle aus der militärischen Kernenergienutzung errichtet und betreibt diese.

Mehr zu: Kali-Bergwerk - K+S stellt Produktion in Sigmundshall ein

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