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Kali-Weltmarktführer Uralkali erwägt erneute Kooperation

Es ist ein schwere Jahr für Uralkali. Der Weltmarktführer hofft nun auf eine höhere Nachfrage für 2014. Offenbar ist auch eine erneute Zusammenarbeit mit mit dem weißrussischen Staatskonzern Belaruskali geplant.
19.12.2013 - 18:26 Uhr Kommentieren
Im dritten Quartal fiel der Exportpreis bei Uralkali auf Jahressicht um 27 Prozent auf 272 Dollar je Tonne. Quelle: Reuters

Im dritten Quartal fiel der Exportpreis bei Uralkali auf Jahressicht um 27 Prozent auf 272 Dollar je Tonne.

(Foto: Reuters)

Moskau Der russische Kali-Weltmarktführer Uralkali schließt eine Neuauflage der Zusammenarbeit mit dem weißrussischen Staatskonzern Belaruskali nicht aus. Man stehe "allen möglichen potenziellen Partnerschaften grundsätzlich offen gegenüber, die unseren Aktionären nutzen würden", sagte Uralkali-Finanzchef Viktor Beljakow am Donnerstag. Allerdings sei es speziell bei der Frage einer Wiederbelebung des Exportkonsortiums BPC zu früh, um über die etwaige Struktur zu sprechen. Uralkali hatte im Juli BPC verlassen und damit einen Sturz der Preise ausgelöst, die angesichts der schwächelnden Nachfrage bereits zuvor unter Druck gestanden hatten.

Im dritten Quartal fiel der Exportpreis bei Uralkali auf Jahressicht um 27 Prozent auf 272 Dollar je Tonne. Der Umsatz sank um 19 Prozent auf 856 Millionen Dollar. Ein höherer Absatz machte den Preisverfall etwas wett. Auch andere Kali-Produzenten wie der deutsche Anbieter K+S und der kanadische Konzern Potash haben ein schwieriges Jahr hinter sich.

Uralkali rechnet im kommenden Jahr mit einer deutlich höheren Nachfrage. Der weltweite Bedarf werde um rund zehn Prozent zulegen, kündigte der Düngemittelriese an. Vor allem Kleinbauern in China, Indien, Brasilien und Südostasien würden angesichts der gesunkenen Preise wieder mehr Kali kaufen. Die Nachfrage werde zwischen 58 und 60 Millionen Tonnen liegen nach 53 bis 54 Millionen Tonnen in diesem Jahr.

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