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Kampfansage an Tesla Entwickelt Mercedes ein eigenes Model S?

Vom Partner zum Gegner: Nach dem Verkauf der Tesla-Anteile soll Mercedes nach Medienberichten an einem neuen Elektromodell mit großer Reichweite arbeiten. Es könnte das Model S der Kalifornier herausfordern.
22.10.2014 - 15:05 Uhr Kommentieren

Daimler und Co. wollen Tesla Konkurrenz machen

Düsseldorf Kurz nachdem Daimler den Verkauf sämtlicher Anteile am US-Elektrobauer Tesla verkündet hatte, fand Daimler-Chef Dieter Zetsche versöhnliche Worte. „Die Partnerschaft mit Tesla ist sehr erfolgreich und wird auch künftig fortgesetzt“, erklärte Zetsche in einer ersten Stellungnahme.

Tatsächlich haben die beiden Autobauer in den vergangenen Jahren eng zusammengearbeitet. Die elektrische B-Klasse von Mercedes fährt mit Antriebstechnik der Kalifornier. Daimler liefert nach wie vor viele Bauteile für das Model S.

Gerade deswegen erschließt sich die wirtschaftliche Logik hinter dem Ausstieg nicht auf den ersten Blick. Einige Marktbeobachter hatten sogar damit gerechnet, dass Daimler die Anteile an Tesla aufstocken würde. Der aktuell hohe Aktienkurs von Tesla mag Daimler den Ausstieg leichter gemacht haben, doch als alleiniger Grund taugt er kaum: Die 600 Millionen Euro aus dem Verkauf haben die Stuttgarter derzeit eigentlich nicht nötig, die Kassen sind ohnehin schon prall gefüllt.

Das „Manager Magazin“ liefert nun einen anderen Erklärungsansatz für den Ausstieg: Daimler soll ein eigenes elektrisches Modell mit einer Reichweite von 400 Kilometern entwickeln – und damit den bisherigen Partner und sein Model S herausfordern. Das Modell solle mit einer E-Klasse oder S-Klasse vergleichbar sein, so das Magazin. Die endgültige Entscheidung des Vorstands stehe allerdings noch aus.

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    Obwohl die Pläne intern massiv vorangetrieben würden, dürfte der Tesla-Gegner aus Schwaben trotzdem noch auf sich warten lassen. Die aktuelle Modellarchitektur tauge nicht für reinen E-Antrieb, die Batterie sei zu groß. Vor dem Jahr 2021 sei der Model-S-Jäger von Mercedes nicht zu erwarten.

    Andere Premiumhersteller könnten da schneller sein: Angeblich sollen die VW-Töchter Audi und Porsche ebenfalls an einem Tesla-Jäger arbeiten. Allerdings soll das Modell aus Ingolstadt gegen Teslas neuen Elektro-SUV Model X antreten und bereits 2018 auf den Markt kommen, berichtet das „Manager Magazin“ weiter.

    Ein Blick in Teslas Model S
    Tesla Model S 5
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    Sieht so die Zukunft aus? Das Tesla Model S setzt neue Maßstäbe in Sachen Beschleunigung und Reichweite von batteriebetriebenen Elektroautos. Und die Limousine macht in der getesteten Performance-Variante (Grundpreis: 91.200 Euro, Standard mit geringerer Leistung und Reichweite ab 68.000 Euro) auch richtig Spaß. Handelsblatt Online ist intensiv Probe gefahren...

    (Foto: Sebastian Schaal)
    Tesla Model S 11
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    Dezent und modern – die LED-Scheinwerfer und die schwarz abgesetzte Front fügen sich sehr gut ein in das zurückhaltend elegante Erscheinungsbild, das absolut in die europäische Oberklasse passt. Mit einer Breite von 2,19 Metern ist der Tesla allerdings breiter als jede S-Klasse.

    (Foto: Sebastian Schaal)
    Tesla Model S 14
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    Besonders das Tesla-Logo ist bisher meist nur Autointeressierten bekannt. Benannt ist die Marke nach dem US-Physiker Nikola Tesla. Dieser hatte einst das Gleichstromsystem von Thomas Edison durch ein effektiveres Wechselstromsystem ersetzt.

    (Foto: Sebastian Schaal)
    Tesla Model S 6
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    Die Kofferraumklappe fällt relativ groß aus. Mit einer Länge von 4,97 Metern und einem Radstand von 2,96 Metern liegt der Tesla souverän auf der Straße.

    (Foto: Sebastian Schaal)
    Tesla Model S 16
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    Schon die Türen im Tesla sind einzigartig. Die Türgriffe versinken während der Fahrt und im Parkmodus in der Tür - und sorgen so für einen besonders niedrigen Luftwiderstand. Nähert man sich dem Auto, fahren sie automatisch wieder aus. Allerdings haben sie keine Sensoren und können beim automatischen Einfahren auch die Finger einklemmen - das sind halt Kinderkrankheiten der ersten Model S-Generation.

    (Foto: Sebastian Schaal)
    Tesla Model S 17
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    Standardmäßig fährt das Model S auf 19-Zoll-Felgen mit Goodyear-Bereifung. Gegen 4.600 Euro Aufpreis sind wie beim Testwagen auch 21-Zoll-Felgen in Silber und grau erhältlich, die mit zwei Zentimeter breiteren Michelin-Sportreifen bezogen werden.

    (Foto: Sebastian Schaal)
    Tesla Model S 19
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    Anders als in den USA verfügen die europäischen Teslas über einen Typ 2 Anschluss, der mit den meisten öffentlichen Ladestationen kompatibel ist. Darüber hinaus kann der Tesla an jeder haushaltsüblichen Steckdose geladen werden - allerdings deutlich langsamer.

    (Foto: Sebastian Schaal)

    • bay
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