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Kauf von Thyssen-Krupp-Tochter Outokumpu-Chef erwartet lange Kartellprüfung

Outokumpu will die Thyssen-Krupp-Tochter Inoxum übernehmen. Der Chef des finnischen Edelstahlkonzerns rechnet jedoch mit einer intensiven Prüfung der Europäischen Kommission - die wohl sehr lange dauern wird.
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Der Geschaeftsfuehrer des finnischen Stahlherstellers Outokumpu, Mika Seitovirta, rechnet mit einer intensiven Prüfung durch die Europäische Kommission. Quelle: dapd

Der Geschaeftsfuehrer des finnischen Stahlherstellers Outokumpu, Mika Seitovirta, rechnet mit einer intensiven Prüfung durch die Europäische Kommission.

(Foto: dapd)

DüsseldorfDer finnische Edelstahlkonzern Outokumpu rechnet bei der Übernahme von Inoxum mit einer intensiven Kartellprüfung. Es werde voraussichtlich eine vertiefte Prüfung durch die Europäische Kommission geben, sagte Vorstandschef Mika Seitovirta dem Handelsblatt. „Diese könnte September oder Anfang Oktober abgeschlossen sein“, sagte er.

Outokumpu will die Thyssen-Krupp-Tochter Inoxum für insgesamt 2,7 Milliarden Euro übernehmen; durch den Zusammenschluss soll der weltweit größte Hersteller von rostfreiem Stahl entstehen. Seit Bekanntgabe des Deals im Januar dieses Jahres hat Outokumpu die wirtschaftliche Vorbereitung abgeschlossen. „Die Aktienplatzierung ist sehr gut gelaufen. Mit der Finanzierung sind wir damit durch“, sagte Seitovirta.

Eine Milliarde Euro hat der Konzern damit eingenommen, das Geld soll an Thyssen-Krupp ausgezahlt werden. Der Essener Konzern erhält zudem eine Beteiligung von knapp 30 Prozent an dem neuen Unternehmen.

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