Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kaufofferte ICI und Akzo Nobel kommen sich näher

Der Henkel-Partner Akzo Nobel kommt einem Medienbericht zufolge bei dem Chemiekonzern ICI zum Zuge. Immerhin hat das britische Unternehmen der Kaufofferte angeblich zugestimmt. Doch das letzte Wort haben die Aktionäre.

HB LONDON. Der britische Chemiekonzern ICI hat einem Zeitungsbericht zufolge die Kaufofferte des niederländischen Rivalen Akzo Nobel für 8,1 Milliarden Pfund (knapp zwölf Milliarden Euro ) angenommen. Fraglich sei aber, ob die Aktionäre das Angebot ebenfalls unterstützten, schrieb die „Financial Times“ am Samstag, ohne Quellen zu nennen. Das Blatt zitierte indes eine namentlich nicht genannte Person mit Unverständnis für die vorliegende Offerte. Die Person stehe dem Fonds TPG-Axon aus den USA nahe, der 3,5 Prozent an Akzo halte. Bei ICI, Akzo Nobel und dem Fonds war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Akzo hat offiziell bis Montag 11.00 Uhr (MESZ) Zeit, ein formales Angebot vorzulegen. Die Frist sollte ursprünglich bereits am Donnerstag ablaufen, wurde aber verlängert. Akzo-Partner bei den Plänen ist der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel. Kommt Akzo bei ICI zum Zuge, will der niederländische Konzern Teile des Klebstoffgeschäfts der ICI-Tochter National Starch mit einem Umsatz von fast zwei Milliarden Euro an Henkel weiterreichen. Henkel muss dafür knapp vier Milliarden Euro zahlen. Für den Pritt- und Pattex-Hersteller wäre der Zukauf der größte seiner Firmengeschichte.

Startseite
Serviceangebote