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Keine Aufträge Boeing schließt US-Standort Wichita

Durch das Auslaufen vieler Rüstungsprogramme und dem Mangel an neuen Aufträgen steht der Boeing-Standort in Wichita vor der Schließung. Wie viele der über 2000 Mitarbeiter den Konzern verlassen müssen, ist noch unklar.
04.01.2012 - 18:48 Uhr Kommentieren
Arbeiten in dem Boing-Werk im US-amerikanischen Wichita. Quelle: dapd

Arbeiten in dem Boing-Werk im US-amerikanischen Wichita.

(Foto: dapd)

Wichita Wegen schrumpfender Militärbudgets schließt Boeing seinen Standort Wichita im US-Bundesstaat Kansas. Mehr als 2160 Mitarbeiter seien betroffen, teilte der Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Mittwoch mit. In Wichita ist unter anderem das B-52-Bomberprogramm angesiedelt, genauso wie die Fertigung von Tankflugzeugen für den internationalen Markt.

In den vergangenen Jahren seien viele Rüstungsprogramme ausgelaufen, und es fehle an neuen Aufträgen, begründete Boeing die Schließung. Der zuständige Manager Mark Bass sprach von einer schwierigen Entscheidung, das Unternehmen müsse aber Kosten sparen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein Teil der Mitarbeiter soll an anderen Standorten unterkommen, den anderen will Boeing bei der Suche nach einem neuen Job helfen. Wie viele Beschäftigte letztlich gehen müssen, blieb offen.

Die Rüstungsprogramme, die noch laufen, sollen in den verbliebenen US-Werken weitergeführt werden. So hatte die US Air Force nach langem Hickhack neue Tankflieger bestellt; Boeing hatte dabei den europäischen Rivalen Airbus ausgestochen und unter anderem mit der Sicherung von Arbeitsplätzen argumentiert. In Wichita müssen die ersten Mitarbeiter im dritten Quartal 2012 gehen; der Standort wird dann bis Ende 2013 komplett dichtgemacht.

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