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Keine Dividende Roboterbauer Kuka will sich mehr Kapital beschaffen

Der Roboter- und Anlagenbauers Kuka erwägt nach zwei Kapitalerhöhungen innerhalb von einem Jahr nun auch die Ausgabe einer Anleihe. "Wir denken darüber nach", sagte Unternehmenschef Till Reuter der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wir haben jetzt wieder eine stärkere Position, um Fremdmittel aufzunehmen, als im Verlustjahr 2009."
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HB FRANKFURT. Erst Anfang Juni hatte das Augsburger Unternehmen, das wegen der Krise in der Automobilindustrie tief in die roten Zahlen gerutscht war und gegen die Kreditbedingungen der geldgebenden Banken verstoßen hatte, durch die Ausgabe neuer Aktien rund 45 Mio. Euro eingesammelt. Vergangenen November hatte das Unternehmen knapp 28 Mio. Euro aus einer Kapitalerhöhung erlöst.

Die Aktionäre können zunächst nicht mit einer Gewinnbeteiligung rechnen: Eine Dividende für 2010 und 2011 sei wegen der Kreditbedingungen nicht möglich, wie Reuter bekräftigte. "Für das Geschäftsjahr 2012 könnten wir dann Dividende zahlen - auch wenn wir uns als Wachstumsunternehmen sehen", sagte er.

Nachdem die Geschäfte der Automobilbranche wieder besser laufen, geht es auch bei Kuka aufwärts: Vor wenigen Tagen erhöhte das Unternehmen seine Prognose für 2010. "Schon im Winter haben wir gesehen, dass wir aus der Automobilbranche mehr Aufträge bekommen als geplant," erklärte Reuter. "Jetzt haben auch unsere Kunden aus anderen Branchen nachgezogen".

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