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"Keine tiefgreifende Restrukturierung nötig" Herkulesarbeit für den Chrysler-Chef

Der US-Autobauer Chrysler ist das Sorgenkind des deutsch-amerikanischen Autokonzerns Daimler-Chrysler. Doch obwohl Chrysler seine Ziele im vierten Quartal möglicherweise zu hoch gesteckt hat, sieht Unternehmenschef Dieter Zetsche derzeit keine Notwendigkeit für eine tiefgreifende Restrukturierung oder umfangreiche Entlassungen.

HB DETROIT. Der Chef des Autokonzerns wollte am Montag anlässlich der Automobilausstellung in Detroit weiter keine Zahlen aus dem Schlussquartal 2003 nennen, das für das Erreichen des angestrebten kleinen Gesamtjahresgewinns entscheidend ist. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte er jedoch, das Ziel, 2003 in die schwarzen Zahlen zurückzukehren, setze im vierten Quartal eine wahre Herkulesarbeit voraus. Nach Einschätzung von Analysten ist es extrem schwierig, dies zu schaffen.

Das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2003 sei „ziemlich gut“ gelaufen, sagte Zetsche, fügte aber hinzu: „Das Ziel, das wir uns gesetzt haben, forderte von uns eine Art von herkulischer Leistung. Ich schneide im Vergleich mit Herkules nicht besonders gut ab.“ In den griechischen Mythen ist der Zeus-Sohn Herkules mit riesiger Körperkraft ausgestattet.

Das Jahresergebnis Chryslers wird gegen Ende Februar mit den Zahlen der deutschen Mutter veröffentlicht. Chrysler hat im zweiten Quartal des vergangenen Jahres überraschenderweise einen Verlust von 1,1 Mrd. Dollar ausgewiesen, kehrte im dritten Quartal aber wieder knapp in die Gewinnzone zurück. Im Kampf um eine langfristige Rückkehr zur Profitabilität müsse das Unternehmen über die Reduzierung seiner Beschäftigtenzahl um 20 % in den vergangenen drei Jahren hinaus Maßnahmen ergreifen, sagen Experten.

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