Keine Übernahmen in den USA Beiersdorf ist lieber profitabel als spannend

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Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich auf 483 Mill. Euro von 455 Mill. Euro. Die Ebit-Marge lag bei 10,6 Prozent. Beiersdorf plane weiterhin, den Umsatz innerhalb von zehn Jahren zu verdoppeln, sagte der 63-jährige Manager, der im Mai mit Ablauf der Hauptversammlung vom Chefposten des Hamburger Kosmetikkonzerns abtreten wird.

Im Schnitt sollen die Erlöse dabei trotz des scharfen Wettbewerbs und der eher flauen Konsumneigung in Europa jedes Jahr um acht bis zehn Prozent zulegen. Mit einem 2005 erwarteten Umsatzplus von fünf Prozent oder etwas darüber sei die Situation aber „nicht so gut wie sie sein sollte“.

Um dem Trend entgegen zu wirken, plane Beiersdorf mehr Hautpflege-Produkte für Männer und Ältere anzubieten. Diese Märkte würden weiterhin jährlich mit einer prozentual zweistelligen Rate wachsen. „Menschen werden älter und oftmals hässlicher“, sagte der Konzernchef. In der Werbung drückt sich der Kosmetikkonzern etwas schmeichelhafter aus und wirbt um die Kunden mit „reifer Haut“.

Unbesorgt zeigte sich Kunisch über die weitere Entwicklung in Deutschland. „Ich habe keine Furcht vor dem, was in Deutschland passiert.“ Beiersdorf erwirtschaftet rund 22 Prozent seines Konzernumsatzes auf dem Heimatmarkt. Kaufhauskonzerne wie KarstadtQuelle, die mehr als 90 Prozent ihrer Umsätze hier zu Lande erwirtschaften, kämpfen mit rückläufigen Umsätzen und steigenden Verlusten.

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