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Kerngeschäft zum Verkauf Ausverkauf bei Lion Bioscience

Das defizitäre Biotechunternehmen Lion Bioscience will sein verbliebenes Kerngeschäft verkaufen. Dessen Übernahme durch das eigene Management wird dabei erst einmal hinten angestellt.

HB HEIDELBERG. Für das Bioinformatik-Geschäft solle ein Bieterverfahren eingeleitet werden, teilte Lion Bioscience am Mittwoch in Heidelberg mit. In den vergangenen Wochen hätten sich bereits meherere Interessenten für die Software SRS gemeldet. „Die Investorengruppe um FM Fund Management und Zapis Capital ist einer von mehreren Interessenten“, sagte Finanzchef Peter Willinger Reuters. „Wir werden nun in den nächsten Tagen ein geordnetes Bieterverfahren einleiten und erwarten das Closing noch im dritten Quartal“, sagte er.

Die Bioinformatiksparte umfasst fast das komplette operative Geschäft von Lion. An der Strategie von Lion, das Unternehmen in eine reine Finanzholding umzuwandeln, habe sich nichts geändert, sagte Willinger. Lion-Vorstandschef Thure Etzold werde sein Vorstandsmandat in Kürze niederlegen. Etzold hatte das Geschäft eigentlich selbst in einem Management-Buyout (MBO) übernehmen wollen. Eine Übernahme der Sparte durch das Management sei immer noch möglich, dies werde aber jetzt erst einmal zurückgestellt, sagte Willinger.

Die Investorengruppe um FM und Zapis hatte unlängst nach Lion-Angaben ein nicht näher spezifiziertes Übernahmeangebot für das Heidelberger Unternehmen gemacht. Die Lion-Aktie lag am Mittwoch mit 2,9 % im Minus bei 1,02 €. Im September 2000 hatte die Aktie noch 131 € gekostet.

Lion hat in der Vergangenheit schon mehrfach seine Strategie geändert. 2002 war die eigene Wirkstoffforschung aufgegeben worden, um sich auf den Ausbau der Informatikprodukte für die Medikamentenforschung zu konzentrieren. Im vergangenen Jahr musste Lion mangels Nachfrage seine neue Forschungssoftware einstellen.

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