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Kia-Manager Philpott „Der Preis ist nur ein Argument“

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Elektromobilität ist ein Hype

Bei vielen Zukunftstechnologien wie der Elektromobilität hat Kia noch Nachholbedarf. Verschlafen Sie dort eine Entwicklung?

Nein, wir arbeiten natürlich intensiv an der Entwicklung neuer Antriebe wie Elektro-, Hybrid- und Wasserstoffmotoren. Aber wir werden neue Technologien erst einsetzen, wenn wir glauben, dass es dafür einen Markt gibt. Bis 2030 wird sich unser Portfolio sicher verändern. Heute sieht man schon erste Erfolge: Der Optima Hybrid kommt diesen Sommer. In Korea ist gerade der Ray EV auf den Markt gekommen.

Aber in Europa verzichten sie bisher auf ein eigenes Elektrofahrzeug…

In Europa ist die Elektromobilität noch ein großer Hype. Als beispielsweise der Nissan Leaf auf den Markt gebracht wurde, war das mediale Echo groß. Am Ende wurden nur einige hundert verkauft.

Warum verkaufen sich Elektroautos derzeit noch so schlecht?

Die Kunden verstehen den Diesel- und Benzinmotor. Die Vielzahl an Begriffen wie Hybrid, Brennstoffzelle, Range Extender verwirren sie. Außerdem ist die Reichweite ein Problem. Damit sich Elektroautos etablieren, ist ein Generationswechsel notwendig. In großen Städten sehe ich durchaus Potentiale für den reinen Elektroantrieb. Wenn Elektromobilität in Seoul funktioniert, warum sollte sie nicht auch in Paris, London oder Berlin funktionieren?

Viele Autokonzerne bringen neue Systeme für den Innenraum auf den Markt, insbesondere im Bereich der Unterhaltungselektronik. Kia nicht, warum?

Natürlich arbeiten wir auch Systemen, die einen wirklichen Mehrwert bieten. Dass deutsche Premiumhersteller dort einen Markt sehen, überrascht mich nicht. Allerdings ist in diesem Segment ein Unterschied, ob ein Auto wegen eines Entertainment-Systems 1.000 Euro mehr kostet als beispielsweise bei einem Picanto, dessen Neupreis unter 10.000 Euro liegt.

In erster Linie konkurrieren Sie mit den anderen Herstellern also über den Preis?

Als wir in den Markt eingetreten sind, hatten wir einen klaren Fokus auf die Preisstrategie. Das hat viele Leute dazu bewegt, die neuen Marken aus Korea auszuprobieren. Schauen Sie sich Samsung an. Auch dort wurde zunächst auf günstige Preise gesetzt. Mittlerweile hat Samsung drei Dinge weiterentwickelt: Qualität, Design und Markenimage. Heute ist Samsung erfolgreicher als Sony. Der Preis ist also nur ein Argument.

Mit dem Sponsoring der Fußball-EM dürfte der Bekanntheitsgrad von Kia und Hyundai in Europa weiter zulegen. Hand aufs Herz: Wer wird Europameister – Deutschland oder England?

Um ehrlich zu sein: Keiner von beiden. Englands Mannschaft muss sich erst mal finden. Die Deutschen sind zwar talentiert, doch ich glaube nicht, dass es für den Titel reicht. Mein Favorit ist Frankreich.

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1 Kommentar zu "Kia-Manager Philpott: „Der Preis ist nur ein Argument“"

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  • Ich habe den Prospekt vom KIA Händler (kam am Samstag) angeschaut: beim Cee´d ist das Lenkrad überfüllter, wie beim 7er. Da kann doch was nicht stimmen?! "Keep it simple!" eine Lachnummer! Und ich bin technikaffin...

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