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Klage im norditalienischen Parma eingereicht Parmalat will von UBS Millionen zurück

Der insolvente Lebensmittelkonzern Parmalat hat im norditalienischen Parma Klage gegen die Schweizer Großbank UBS eingereicht. Der neue Parmalat-Chef Enrico Bondi fordert von dem Geldinstitut Geld im Zusammenhang mit Anleihetransaktionen zurück.

HB MAILAND/ZÜRICH. Parmalat fordert gemäss einer Mitteilung des neuen Managements vom Freitag 290 Mill. € plus Zinsen und behalte sich zudem vor, zusätzlich Schadenersatzforderungen zu stellen. Die UBS studiert gemäss einer Mitteilung gegenwärtig die gerichtliche Vorladung. Die fragliche Transaktion sei vollumfänglich zulässig. Entsprechend werde sich UBS gegen mögliche Massnahmen von Parmalat, die Transaktion für ungültig zu erklären, entschieden zur Wehr setzen. Auf die Frage nach den möglichen finanziellen Konsequenzen des Verfahrens sagte ein UBS-Sprecher: „Unsere Position ist komfortabel.“

Parmalat-Insolvenzverwalter Enrico Bondi hatte in der vergangenen Woche bereits die US-Bank Citigroup wegen Betrugs auf mehr als zehn Mrd. Dollar Schadenersatz verklagt. Es wird erwartet, dass er auch weitere Banken verklagt, die mit dem in einem Buchführungs-Skandal im Dezember zusammengebrochenen Milchprodukte-Produzenten Geschäfte machten. Am Montag hatte es in einem Zeitungsbericht geheissen, Parmalat wolle neben der UBS auch die Deutsche Bank und die Bank of America verklagen.

In der Parmalat-Mitteilung vom Freitag hiess es, es handle sich um das erste Verfahren, um Geld zurückzufordern. Damit wurden weitere solche Schritte impliziert. Laut Angaben aus Parmalat nahe stehenden Kreisen wolle der italienische Konzern von Banken, die seine Kredittransaktionen im Jahr vor der Insolvenz arrangiert hatten, mindestens 1,6 Mrd. € zurück.

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