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Klaus Deller Wankelmütigkeit kommt Schaeffler teuer zu stehen

Weil sich die Schaefflers in letzter Minute gegen Klaus Deller als neuen Vorstandschef entschieden, kassiert er eine Millionenabfindung. Laut einem Bericht hatte er sich ursprünglich für einen anderen Posten beworben.
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Hohe Abfindung für keinen Tag Arbeit: Klaus Deller. Quelle: Pressefoto Schaeffler AG

Hohe Abfindung für keinen Tag Arbeit: Klaus Deller.

(Foto: Pressefoto Schaeffler AG)

Die Achterbahnfahrt für Klaus Deller hatte Anfang Juni ein Ende. Im Februar hatten die Schaefflers noch verkündet, dass der 52-Jährige ab Juli die Schaeffler AG führen wird - ein paar Monate später hatten es sich Mutter und Sohn Schaeffler anders überlegt. Der Interimschef Klaus Rosenfeld sollte das Unternehmen weiterführen.

Nun ist bekannt geworden, wie teuer diese Entscheidung Schaeffler kommt: Der Auflösungsvertrag von Deller beinhaltet auch ein hohes Trostpflaster: Rund elf Millionen Euro, ohne dass er auch nur einen einzigen Tag für Schaeffler gearbeitet hat, berichten verschiedene Medien.

Dabei hatte Klaus Deller nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Bilanz seine Bewerbung eigentlich beim Automobilzulieferer Continental für die wichtige Division „Chassis & Safety” eigereicht. Bei den Aufsichtsräten in Hannover habe er einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen, vor allem die Kontrolleure Maria-Elisabeth Schaeffler (72) und ihr Sohn Georg (49) seien angetan gewesen, berichtet das Magazin weiter. Die Schaeffler-Gruppe hält 46 Prozent der Conti-Anteile. Mutter und Sohn Schaeffler hatten Conti daraufhin – mit Zustimmung des dortigen Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Reitzle (65) – den potenziellen Neuzugang abspenstig gemacht und ihn nach Herzogenaurach gelotst.

  • dpa
  • rtr
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