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Klebstoffhersteller Geiselnehmer erhalten höhere Abfindung

Für die französischen Mitarbeiter des Klebstoffherstellers Scapa hat sich die Geiselnahme ihrer Vorgesetzten gelohnt. Der britische Automobil-Zulieferer verdoppelte die Abfindung für 60 vom Stellenabbau betroffene Mitarbeiter auf 1,7 Millionen Euro.
Derek Sherwin, der Europa-Chef von Scarpa, musste hart verhandeln. Quelle: ap

Derek Sherwin, der Europa-Chef von Scarpa, musste hart verhandeln.

(Foto: ap)

HB PARIS. Das teilten Gewerkschafter des Werks in Bellegarde- sur-Valserine (Ostfrankreich) mit. Die Mitarbeiter hatten vier Scapa-Manager, darunter einen Briten, über die Nacht zum Mittwoch im Werk festgehalten.

„Wir haben sie festgehalten, aber sie haben gut gegessen“, sagte der CGT-Gewerkschafter Christophe Bougret. „Wenn man Leute vor sich hat, die nicht verhandeln wollen, ist das das einzige Mittel. Die Strategie lohnt sich, doch man muss wissen, wann man aufhört.“

In den vergangenen Wochen waren in Frankreich bereits Manager von Firmen wie Sony, Caterpillar und 3M über Nacht im Betrieb festgehalten worden. Die Unternehmerverbände riefen den Staat deswegen zum Eingreifen auf. Präsident Nicolas Sarkozy kündigte an, gegen derartige Aktionen durchzugreifen. In der Bevölkerung treffen Geiselnahmen von Managern aber auf viel Verständnis.

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