Klinikbetreiber Gewinn des Rhön-Klinikum bricht ein

Das erste Halbjahr ist für das Rhön-Klinikum nicht besonders gut gelaufen. Die geplatzte Übernahme durch Fresenius hat dem privaten Klinikbetreiber zusätzliche Kosten beschert. Der Gewinn fiel um mehr als 40 Prozent.
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Das Rhön-Klinikum muss einen Gewinneinbruch von 40 Prozent verkraften. Quelle: dpa

Das Rhön-Klinikum muss einen Gewinneinbruch von 40 Prozent verkraften.

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Bad NeustadtDer private Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat im ersten Halbjahr einen Gewinneinbruch verbucht. Hintergrund sind Kosten in Zusammenhang mit dem vorerst gescheiterten Übernahmeversuch durch den Medizinkonzern Fresenius und Verzögerungen bei der Restrukturierung der Uniklinik Gießen Marburg. In den ersten sechs Monaten sei der Gewinn vor Minderheiten um 40,5 Prozent auf 50,1 Millionen Euro gefallen, teilte Konzern am Donnerstag mit. Höhere Zinsen hätten den Gewinn ebenfalls gedrückt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 10,2 Prozent auf 145,2 Millionen Euro. Der Umsatz der Franken legte dagegen dank höherer Patientenzahlen um 7,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. Konzernchef Wolfgang Pföhler bekräftigte die jüngst gesenkte Jahresprognose – schloss aber weitere Belastungen durch den Ende Juni gescheiterten Übernahmeversuch durch Fresenius nicht aus.

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