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Kommentar: Empfindlicher Nerv

Bislang hat sich die Welt um Chinas Position zu Menschenrechten, um die Beziehungen zu Taiwan und um die Bewertung seiner Währung den Kopf zerbrochen. Das eigentliche Konfliktfeld liegt aber woanders. Chinas ungestüme Wirtschaftsentwicklung, sein verschwenderischer Umgang mit Energie und sein Hunger nach Rohstoffen werden das Streitthema der Zukunft sein.

Vor allem die USA müssen sich auf harten Wettbewerb einstellen. Wenn die Volksrepublik jetzt Anstalten macht, die amerikanische Unocal Group zu übernehmen, dann müssen in Washington die Alarmglocken schrillen. Denn Chinas „rote Kapitalisten“ wollen nicht nur in die erste Liga der Weltunternehmen vorstoßen, sie treffen mit ihren Investitionen in die Ölwirtschaft auch gleich einen empfindlichen Nerv.

Beteiligungen in Amerikas Hinterhof hat China bereits strategisch platziert. Jetzt nimmt China den Wettbewerb auf dem sensibelsten Feld offen auf. Zu befürchten ist, dass die USA mit protektionistischen Reflexen reagieren werden. Doch das löst das Problem nicht.

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