Konflikt wieder aufgebrochen VW kündigt alle Verträge – Zulieferer Prevent fühlt sich hintergangen

VW will sämtliche Beziehungen zu dem deutsch-bosnischen Zulieferer kappen. Prevent sieht Arbeitsplätze in Gefahr – und droht mit rechtlichen Schritten.
Update: 04.04.2018 - 18:56 Uhr
Der Autobauer sorgt für große Verärgerung bei seinem Zulieferer Prevent. Quelle: dpa
Produktion bei VW

Der Autobauer sorgt für große Verärgerung bei seinem Zulieferer Prevent.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer eigentlich beigelegte Konflikt zwischen dem Volkswagen-Konzern und der deutsch-bosnischen Zulieferer-Gruppe Prevent bricht nach eineinhalb Jahren wieder auf. Der Wolfsburger Autohersteller will sämtliche Lieferbeziehungen mit dem aufmüpfigen Zulieferer kappen und kündigt deshalb alle Verträge.

Prevent wiederum wehrt sich dagegen und droht mit rechtlichen Schritten. Mehrere 100 Arbeitsplätze sind bei verschiedenen Prevent-Töchtern in Gefahr, 90 Mitarbeitern aus einem Werk in Sachsen-Anhalt ist bereits gekündigt worden.

Die Auseinandersetzung zwischen Volkswagen und Prevent hatte im Spätsommer 2016 in ganz Deutschland für Schlagzeilen gesorgt. Der Konflikt stand für einen Kampf zwischen David und Goliath, der kleine Zulieferer hatte den großen Milliardenkonzern herausgefordert.

 
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