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Konzern-Konzentration IWKA stellt Verkauf der Verpackungssparte in Aussicht

Der Chef des Maschinen- und Anlagenbauers IWKA, Wolfgang-Dietrich Hein, peilt eine weitere Konzentration des Konzerns an. Im Gespräch mit dem Handelsblatt stellt der seit einem Jahr amtierende Hein eine Trennung von der Konzernsparte Verpackungsmaschinen in Aussicht.

HB KARLSRUHE. "Wenn sich bessere Alternativen bieten, ist auch ein Verkauf der Verpackungssparte möglich", sagte Hein. Zwar gebe es derzeit keinen Grund, an der Sparte zu zweifeln, dennoch würden künftig die Investitionen anderswo hinfließen. "Wir werden eher die Robotik stärken als die Verpackung", sagte Hein.

Damit kommt Hein seinem größten Aktionär, dem US-Investor Guy Wyser-Pratte entgegen. Auf die Verpackung entfällt bisher rund ein Viertel des Umsatzvolumens von rund 1,6 Milliarden Euro von IWKA. Rund 60 Prozent mach IWKA mit Anlagen und Robotern für die Autoindustrie. Hein zeigte sich zuversichtlich, dass die Autoindustrie weiter investiert. Nach einem hohen Verlust für 2005 werde das operative Ergebnis 2006 deutlich besser sein, sagte Hein. Die angestrebte Marge von drei Prozent werde aber nicht erreicht.

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