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Konzernchef Müller setzt letzten Teil seines Strategiewechsels um RAG will neue Energiesparte schaffen

Der Essener Bergbau- und Industriekonzern RAG AG will sein Energiegeschäft ausbauen: Auf der Sitzung am vergangenen Donnerstag beschloss der RAG-Aufsichtsrat einstimmig, die deutschen Aktivitäten der Kraftwerkstochter Steag mit dem Energiebereich der Tochter Saarberg zu verschmelzen und so eine neue Energie-Sparte zu schaffen.

tom/jsn DÜSSELDORF. Das erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Der ursprünglich einmal geplante vollständige Verkauf der Steag ist damit vom Tisch. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt hatte RAG-Chef Werner Müller dem Handelsblatt angedeutet, dass er die "Ertragsperlen an der Saar" - vor allem die Saar-Ferngasbeteiligungen - möglichst im Portfolio behalten wollte.

Nach wie vor wird aber der Verkauf der IPP-Sparte der Steag vorangetrieben: Verhandlungskreise rechnen mit einem schnellen Abschluss der Gespräche. Die RAG hofft aus dem Verkauf rund 300 Mill. Euro erlösen zu können. Konzernchef Müller will die Konzern-Schulden von rund 1,58 Mrd. Euro abbauen, die vor allem aus dem Kauf des Düsseldorfer Spezialchemieherstellers Degussa stammen. Neben der neuen Sparte Energie besteht die RAG künftig aus dem Immobilienzweig, dem Chemiebereich und der subventionierten Kohleförderung.

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