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Konzerne arbeiten bei HSD-Stählen zusammen Salzgitter und Corus kooperieren

Gemeinsam mit dem britisch-niederländischen Hersteller Corus will der deutsche Stahl- und Röhrenkonzern Salzgitter besonders feste und formbare Stähle entwickeln.

HB FRANKFURT. „Das ist die erste Kooperation zwischen beiden Unternehmen“, sagte der Geschäftsführer der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH, Matthias Niemeyer, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die so genannten HSD (High Strength and Ductility) Stähle sollen vor allem in der Automobilindustrie eingesetzt werden, aber auch etwa im Maschinenbau. Zunächst sollten die Anwendungsbereiche geprüft werden, ehe im kommenden Jahr Details für eine Serienproduktion vorgestellt würden.

Salzgitter sei an Corus herangetreten, so dass die beiden Unternehmen künftig ihre Kompetenzen bei Forschung und Entwicklung gemeinsam nutzen könnten, sagte Niemeyer. Die Ankündigung sei bereits seit langem geplant gewesen und habe nichts mit den Übernahmespekulationen der vergangenen Wochen zu tun. Zuletzt stand Salzgitter öfter im Mittelpunkt von Übernahmegerüchten, wonach unter anderem Corus interessiert gewesen sein soll. In dieser Frage bleibe es bei den Aussagen von Vorstandschef Wolfgang Leese, sagte Niemeyer. Leese hatte jüngst bekräftigt, dass Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern eigenständig bleiben wolle.

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