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Kooperation Qiagen und Bayer wollen neue Krebstherapien entwickeln

Der Arzneimittelhersteller und der Biotechkonzern wollen Synergien nutzen und zusammen an neuen Krebstherapien arbeiten. Das geschieht auch zum Wohl der Bilanzen, denn personalisierte Medizin gilt als Wachstumsmarkt.
25.10.2012 - 12:13 Uhr Kommentieren
Der Bayer-Konzern setzt große Hoffnungen in die Zusammenarbeit mit Qiagen. Quelle: dpa

Der Bayer-Konzern setzt große Hoffnungen in die Zusammenarbeit mit Qiagen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Qiagen und Bayer bündeln bei der Entwicklung neuer Krebstherapien ihre Kräfte. Deutschlands größter Pharmakonzern entwickelt im Rahmen der Kooperation neue Krebsmedikamente, Deutschlands größtes Biotechunternehmen Tests, mit denen sich herausfinden lässt, welche Patienten auf die Mittel am besten ansprechen, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Qiagen-Aktien legten daraufhin 1,5 Prozent zu und zählten damit zu den größten Gewinnern im TecDax.

Personalisierte Medizin, also die gezielten Behandlung von Patienten nach Erhebung ihres genetischen Profis, gilt als einer der größten Wachstumsmärkte in der Pharmabranche. Qiagen arbeitet mit mehr als 15 Unternehmen in diesem Zukunftsmarkt zusammen und erhält üblicherweise erfolgsabhängige Zahlungen, wenn dabei Entwicklungs-Fortschritte erzielt werden. Zudem winken dem Unternehmen aus Hilden bei Düsseldorf steigende Einnahmen mit seinen Tests, wenn im Rahmen der Kooperationen Medikamente auf den Markt kommen. Bayer und Qiagen äußerten sich nicht zu den finanziellen Details ihrer Allianz. Bayer-Aktien stiegen um 0,3 Prozent und damit weniger als der Gesamtmarkt.

Die Kooperation von Qiagen und Bayer beginnt mit der Entwicklung von Therapien zur Behandlung von soliden Tumoren, kann jedoch auf weitere Bereich ausgeweitet werden. „Unsere Vereinbarung bildet die Grundlage für eine starke Partnerschaft zur Entwicklung zukünftiger Begleitdiagnostika in der Onkologie und anderen Bereichen“, sagte die zuständige Qiagen-Managerin Helge Lubenow. Bayer setzt große Hoffnung auf die Zusammenarbeit. „Dies hilft, klinische Studien effizienter zu gestalten und die Erfolgswahrscheinlichkeit von Krebstherapien zu erhöhen“, erklärte Bayer-Manager Andreas Busch.

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