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Korruptionsaffäre Anklage: Siemens-Spitze wusste nichts von Schmiergeld

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Der Prozess gegen den ehemaligen Manager, der 38 Jahre für Siemens arbeitete, beginnt am 26. Mai vor der 5. Strafkammer des Landgerichts München und ist auf 15 Verhandlungstage angesetzt. Das Verfahren führt der Vorsitzende Richter Peter Noll, der sich als Ankläger im Prozess gegen die einstigen EM.TV -Chefs Thomas und Florian Haffa einen Namen gemacht hat.

Der Com-Manager ist der erste, der sich im Siemens-Korruptionsskandal individuell verantworten muss. Die Staatsanwaltschaft ermittelt neben anderen auch gegen den ehemaligen Chef der Com-Sparte, Thomas Ganswindt, und den früheren Finanzvorstand Heinz Neubürger. -Joachim

Siemens hatte im Zuge der Aufarbeitung der Korruptionsaffäre dubiose Zahlungen über 1,3 Mrd. in den Jahren 1999 bis 2006 eingeräumt. Den Schaden des größten Schmiergeldskandals in der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik hatte Finanzvorstand Joe Kaeser Ende Januar für Siemens auf 1,6 Mrd. Euro beziffert.

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