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Korruptionsverdächtiger VW-Mitarbeiter zieht vors Arbeitsgericht Suche nach Hartz-Nachfolger schwierig

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Unterdessen dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig an. „Wir stehen noch am Anfang“, erklärte am Dienstag ein Sprecher der Justizbehörde. Der Prüfungsausschuss des VW-Aufsichtsrates berät nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa am kommenden Montag einen ersten Zwischenbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG über die Affäre. Der Zwischenbericht soll dem Vernehmen nach nicht veröffentlicht werden.

„Es wird noch lange dauern, bis wirklich in den letzten Winkel Licht gebracht ist“, sagte Sprecher Joachim Geyer von der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Nachdem in der vergangenen Woche die ersten Zeugen vernommen wurden, werde jetzt „die Ermittlungsstrategie abgearbeitet“. Von den bisher vernommenen Zeugen habe keiner die Aussage verweigert.

Geyer schloss nicht aus, dass es auch Durchsuchungen geben werde. Bislang sei dies nicht erforderlich gewesen. Um das Geflecht von Tarnfirmen aufzuklären, könnten internationale Rechtshilfeersuchen gestellt werden. Dies werde zu einem späteren Zeitpunkt mit konkreten Fragestellungen geschehen.

Der neben Ex-Skoda-Personalchef Helmuth Schuster zweite Hauptverdächtige in der VW-Affäre zieht indes wegen seiner fristlosen Kündigung gegen seinen früheren Arbeitgeber Volkswagen vor das Arbeitsgericht. Der bei Kündigungsschutzklagen erforderliche Gütetermin sei für den 9. August festgesetzt, sagte ein Sprecher des Arbeitsgerichts Braunschweig am Dienstag. Ein Termin für eine Gerichtsverhandlung für den Fall, dass der Gütetermin scheitert, sei noch nicht festgesetzt. Der frühere VW-Mitarbeiter, der in der Personalabteilung beschäftigt war, hatte bei dem Gericht Kündigungsschutzklage eingereicht.

Volkswagen hatte nach eigenen Angaben den Mitarbeiter am 15. Juni entlassen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen ihn und den früheren Personalvorstand der VW-Tochter Skoda, Helmuth Schuster, wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs. Eine Ausweitung der Ermittlungen auf weitere Personen hat die Staatsanwaltschaft nicht ausgeschlossen.

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