Kosteneinsparungen Platinproduzenten erhoffen Erholung

Seite 2 von 2:

Für Unverständnis sorgt unter vielen Beobachtern vor allem, dass Angloplats Produktion seit 2006 trotz gegenteiliger Vorhersagen um rund 500 000 Unzen gefallen ist. Statt der für 2008 geplanten 3,5 Mio. Unzen förderte die Firma 2008 nur 2,39 Mio. Immerhin hat sich die Sicherheitslage auf seinen Minen zuletzt stark verbessert; die Zahl der getöteten Bergleute ist stark gesunken. Auch die Produktivität wuchs im ersten Quartal um 32 Prozent. Barend Ritter von Sanlam Investment gibt sich deshalb vorsichtig optimistisch: „Angloplat hat das größte Potenzial, um von einem harten Sparkurs zu profitieren“.

Unter den großen Platinproduzenten, deren Zahl weltweit auf eine Handvoll beschränkt ist und die fast alle in Südafrika ansässig sind, ist Impala Platinum am besten aufgestellt. Es ist das einzige Unternehmen, das noch profitabel fördert. Anders als Angloplat schüttet der Konzern eine Dividende aus: Allerdings erhalten die Anteilseigner statt 14,75 Rand für das Gesamtjahr nur 3,20 Rand je Aktie. Wie für andere Bergbaufirmen steht auch für Implats die Kapitalsicherung klar im Vordergrund. Eine Reihe langfristiger Projekte wurde aufgeschoben. Insgesamt belaufen sich die Investitionen für die nächsten fünf Jahre auf 23 Mrd. Rand.

Während Implats CEO David Brown zufolge kein Geld am Markt aufzunehmen braucht, sind die Liquiditätsnöte im übrigen Platinsektor groß, besonders bei den kleineren Produzenten.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%